09.04.2026

„Die Wohnzimmertruppe“,

besteht aktuell aus Jaan, Inge, Don, Nepp und Schnuffel.
Da Jaan ja ihren bisherigen Lebensabschnittsgefährten „Löwe“ verloren hat, musste sie ein paar Tage alleine im Hörnchenzimmer zubringen. Um so mehr erfreut war sie, als das Quartett aus dem Laufstall ins Hörnchenzimmer dazu kam. Jaan überschüttet sie mit Spielaufforderungen, die dann auch gerne angenommen werden. Da ich derzeit noch viel liegend auf der Couch verbringe, gibt es auch entsprechend viele Bilder:

… morgen dann die nächste Gruppe …

08.04.2026

… ich starte mal gaaaannnnz langsam …

Es tut mir sehr leid, dass unsere ganzen Finder:innen so lange auf Infos warten mussten, aber mich hat es leider schlimmer erwischt, als es zu Beginn aussah. Euch allen vielen Dank für die Genesungswünsche, die Unterstützungsangebote und die lieben Worte!

Als Erstes möchte ich mich bei den zahlreichen Spender:innen bedanken: das waren z.B. „Happy Easter Nuts“ von Anja, Elke, die monatlich einen Betrag spendet, Dany und Rainer für „Frodo“, Heike für „Fritz“. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen!

Heute geht es um die „Husener“. Sie durften am Ostersamstag in die „Freiheit“, immer ein Abschied mit lachendem und weinendem Auge. Aktuell sieht es so aus, dass der ein oder andere noch mal zurück kommt, sich satt frisst und wieder geht. So soll es sein. Hier die letzten Bilder von Martina, Trick, Track, Detlef und Peppi. Macht es alle gut, ihr habt Euren ersten Winter, der für so viele in 2025 Geborene tödlich ist, erfolgreich überstanden, die Natur hält schon einiges an Futter bereit, ansonsten kommt zurück in den Garten, da ist der Tisch immer gedeckt:

Susanne & Heiko haben ganz viele Videos gedreht, so dass es natürlich noch ein Abschlussvideo für YouTube gibt, das dauert aber leider noch ein bisschen ….

Morgen geht es dann weiter mit den Eichies in der Station … mehr geht noch nicht!

03.04.2026

.. die letzten 72 Stunden … (Kurzblog)

der Blog musste jetzt aufgrund meiner Erkrankung zurückstehen, die Versorgung der Hörnies und Degus konnte ich mit Mühe meistern, aber mehr war nicht drin, keine Bilder, kein Status, nix.

Für mich ganz schlimm, „Löwe“ ist über der Regenbogenbrücke. Er war ein Wackelkandidat, hat aber bis zum Schluss sehr gerne seinen Nussbrei, Avocado und auch Zuckermais genommen und dennoch ist er in der Nacht auf den 01.04. verstorben. Nach Rücksprache mit meiner TA, die eng eingebunden war, musste es sich um eine Sekundärinfektion aus dem Katzenbiss handeln (ähnlich wie letztes Jahr bei Chippy, die es dann aber geschafft hat, sie war allerdings „älter“). Er war bis auf 147g „angewachsen“ und ist dann auf 109g „abgestürzt“, obwohl er wie bisher gefressen hat (Brech-Durchfall war komplett weg), da tobte noch irgendetwas anderes im Körper. Wir können aber nur symptomatisch behandeln .. Es tut mir so unendlich leid, er war so ein liebevoller Eichkater … das ist bitter! Mach’s gut mein Kleiner, auch du bleibst unvergessen!

Neu hinzugekommen sind Amy und Florian:

Amy ist ein echtes Nachlaufhörnchen, das Justin sogar bis in die Garage gefolgt ist, in der er eine Katzentransportbox aufbewahrt, konnte sie dann dort sichern und hat sie mir gebracht. Vielen Dank dafür!. Sie ist sehr kommunikativ, was bedeutet, jedes Mal, wenn ich an der Transportbox vorbei laufe, bekomme ich einen „Kommentar“ von ihr, was er bedeutet, erschließt sich mir leider nicht. Hier ein Bild von von Amy, sie ist für ihr Alter viel zu leicht:

Florian kommt aus dem Schützenhof in Unna. Der sehr nette Finder hat Durchhaltevermögen gezeigt, denn Florian wollte erst nach 2 Tagen, in den vorbereiteten Karton gehen. Er ist definitiv für sein Alter auch zu leicht um alleine draußen zu überleben. Florian ist das erste Hörnchen, das mit Zecken behaftet, hier ankam, sprich, die Zeckensaison geht los, kleiner Hinweis an alle Katzen- und Hundebesitzer. Hier ein Bild von Florian:

Und hier mal eine Mikroskopaufnahme, vor allem von den „Greifarmen“, mit denen sich Zecken im Fell/Haut „festkrallen“… Aua!

Ich bin auch dieses Jahr wieder bei der Zeckenstudie dabei (Florian ist die laufende Nummer 1), die ersten Ergebnisse aus dem letzten Jahr trudeln ein. Spannend!

Mittlerweile teilen sich Amy und Florian einen Laufstall, so dass keiner von den Beiden alleine sitzt.

Morgen heißt es jetzt „Abschied nehmen“, wir machen die Klappe in Dortmund Husen auf und Martina, Peppi, Trick, Track und Detlef dürfen in die Freiheit. Für uns Zweibeiner nicht leicht, aber es muss sein, sie müssen jetzt ihren eigenen Weg gehen, können aber die nächste Zeit immer noch wieder ins Gehege zurück kommen und sich versorgen.

Alles Weitere im nächsten Blog, mehr geht aktuell noch nicht …

29.03.2026

… während Roborock („Robby“) saugt und wischt … schreibe ich den Blog (Achtung Überlänge!)
(die 2. Etage braucht auch noch einen, aber das muss warten … zu viele Investitionen aktuell)

Aktuelle Lage:
Wildwald Vosswinkel: unbesetzt
Auswilderungsgehege Dortmund-Husen: Martina, Trick, Track, Detlef, Peppi
Inkubator: Fips & Speedy
Laufstall: Jaan & Löwe
Balkonbox: Schnuffel, Inge, Don, Nepp
Quarantänestation: Lina

Wir fangen von „unten“ an ….
Lina, ein echtes Problemhörnchen, geht nicht in die bereitgestellten Kobel, weder den der aufgehängt ist noch den, der auf dem Boden der Quarantänestation steht. Sie versteckt sich dahinter. Klettern gar nicht, zumindest nicht, was ich auf der WebCam sehe. Betrete ich das Badezimmer, ist sie sofort weg. Seit vorgestern frisst sie zumindest. Sieht immer noch birnenförmig aus, aber ich komme gar nicht an sie ran, sie bricht voll in Panik aus, deshalb auch keine Bilder. Sie ist versorgt mit Eichiefutter, Elchgeweih, Wasser (mit Traumeel für ihre Vorderpfote) und Frischfutter: Zuckermais, Pilzen, Snackgurken usw. Mehr kann ich aktuell nicht für sie tun. Ein Transport zur TA unmöglich, ich würde sie aus der Quarantänestaton noch nicht mal eingefangen bekommen. Sie muss sich irgendwie „bekrabbeln!“ Sie braucht ganz viel gedrückte Daumen!

Schnuffel, Inge, Don, Nepp machen sich gut. Mittlerweile haben sie mich akzeptiert und wenn sie den Reißverschluss der Balkonbox hören, kommt der ein oder andere auch schon angetrabt. Schnuffel knabbert schon an Walnussfilets, bei ihm sind die Oberzähne schon durchgebrochen, die anderen mäkeln gerade so ein bisschen, vor allem beim Trinken. Die „Höcker“ der Oberzähne sind zu sehen, aber noch nicht durchgebrochen, sprich, Zahnweh und der Sauger ist dann nicht schön im Mäulchen. Das dauert im allgemeinen nur 1-2 Tage, dann geht es wieder wie gewohnt weiter. Alle nehmen schön zu und sind Ü100g. Schnuffel könnte theoretisch zu Jaan und Löwe, aber, er ist seit Anbeginn bei den Dreien und dient mir als „Zugpferd“, sprich, die Kleinen gucken sich das ein oder andere von ihm ab. Ähnlich wie bei Jaan und Löwe, da ist Jaan das „Zugpferd“, wenn Löwe nicht so krank geworden wäre, aber dazu gleich. Jetzt erst mal Bilder von dem Quartett:

Ziel ist es mit dem Quartett und Jaan & Löwe dann die erste Gruppe für’s Auswilderungsgehege im Wildwald Vosswinkel zusammenzustellen.

Jaan und Löwe im Laufstall: Jaan läuft gut, die möchte mittlerweile viel mehr Bewegungsspielraum, sie springt schon sehr gut, Milch will sie keine mehr, Pipi macht sie selbst, und wenn ich das „kontrollieren“ will, gibt es großes Gemecker. Sie darf zeitweise in das „noch“ Wohnzimmer, wird an Ostern dann zum Hörnchenzimmer umgebaut. Bis dahin ist Löwe vielleicht auch fitter. Mittlerweile frisst er wieder, Durchfall und Erbrechen sind weg (wahrscheinlich wird er aber das Fell an den Wangen noch verlieren, da leistet die Magensäure ganze Arbeit, das war bei Chippy letztes Jahr genauso ), aber er hat fast 50g zu seinem letzen Gewicht aufzuholen und kann deshalb bei den Spielaufforderungen von Jaan nicht lange mithalten. Aktuell ist er ein „Avocado-Junkie“. Milch gibt es nur restriktiv, dazu viel Morosche Möhrensuppe für den Darm und halt eben Avocado. Die mag er sehr gerne, wenn sie nicht zu unreif ist. Deshalb flitzte ich heute noch zum Trödel in Unna und holte mal eine „überreife“ Avocado, die wurde dann wieder sehr gerne angenommen. Heißt, bei Löwe „brennt“ die Hexenküche, er ist ein absoluter Wackelkandidat. Aber jetzt Bilder von den Beiden:


Fips & Speedy im Inkubator: ich glaube Fips wartet sehnsüchtig darauf, dass Speedy endlich die Augen aufmacht und sie den Inkubator verlassen können. Fips wird „Zugpferd“ für Speedy und es ist der Beginn der ersten Gruppe für das Auswilderungsgehege in Dortmund-Husen, wenn die aktuelle Truppe ausgezogen, das Gehege „renoviert“ und „desinfiziert“ ist, dauert aber bei dem Alter der Beiden noch. Fips ist ja der einzige „Überlebende“ des 5er-Wurfs, er hatte recht früh die Augen auf und nimmt aktuell, wie auch Speedy, konstant zu. Hier ihre Bilder:

Dann sind wir bei Martina, Trick, Track, Detlef und Peppi im Auswilderungsgehege in Dortmund-Husen angelangt: die treiben ganz schön ihr „Unwesen“, da werden permanent die Seile durchgebissen, die Kobelwolle rausgeschmissen usw…. es wird Zeit für sie in die Freiheit zu kommen. Wir visieren „Ostern“ an, dass wir dann die Klappe öffnen. Die Wettervorhersagen sind noch „durchwachsen“, aber sie wollen raus, sie sind fit und können ja immer wieder zurück, die Klappe bleibt offen, Futter und Wasser wird durch Susanne & Heiko und Mama bereitgestellt. Wie immer, vielen Dank dafür! Hier ihre Bilder:

Wir sind noch nicht zu Ende:
Vielen Dank an Kimberly für die Geldspende, das Eichiefutter, die Walnüsse und den bei ihr auf dem Hof nicht angenommenen Kobel!
Auch ein großes Dankeschön an Sabine, eine ehemalige Arbeitskollegin von meiner Mami (die ich eigentlich von „Kindesbeinen“ an kenne und deren Kontakt durch die Beerdigung wieder zustande gekommen ist). Ihr Gatte, auch begeisterter Hobbyfotograf, hat u.a. die folgenden Bilder gemacht …

Und sonst?

RobbyRock ist fertig und die nächste Fütterung steht an!

26.03.2026

… Neuzugänge „Lina“ & „Schnuffel“ & „Inge & Don & Nepp

Gestern kam noch „Lina“ zu mir. Mindestens 380g, trächtig, Zitzen schon zu sehen, birnenförmig, Kinder also noch nicht geboren, lag aber fast leblos auf dem Gehweg und konnte problemlos in einen Karton gepackt werden. Sie wurde erst mal in die hinterste Ecke in der Wohnung gestellt, versorgt mit Futter und Wasser. Heute wurde sie dann in die Quarantänestation umgesiedelt, möglichst naturnah eingerichtet. Sie hat definitiv ein Problem mit der linken Vorderpfote, was aber nicht alles sein kein. Der Kot ist unauffällig. Was ihr fehlt, weiß ich nicht. Transport zum TA viel zu stressig, ich gebe ihr erst mal Ruhe! Deshalb auch keine Bilder!

Und gestern abend noch „Schnuffel„, nach meinem Besuch in der Ökologiestation des Kreises Unna, wunderschönes Gelände … tolle, aufgeweckte Kinder, die schon erstaunlich viel über Eichhörnchen wussten. Hier wird viel „draußen“ gearbeitet, die Kinder mit absolutem Interesse an der Natur. Vielen Dank auch an Sandra, die das organisiert hat und auch für ihre Spende.
Schnuffel ist ca. 6 Wochen alt, noch nicht wirklich „saugergängig“, sabbert schon mal Butterkeks an und fängt an zu knabbern.

Könnte dann in die Gruppe zu Löwe und Jaan, wenn es Löwe packt. Mal geht es besser, mal wieder schlechter und ab und an braucht er ein „Sitzbad“.

Ich hoffe, dass die Medies jetzt so langsam „anschlagen“ und es wieder aufwärts mit ihm geht, er ist von 147g auf 119g runtergefallen. Heute habe ich den 3. Kryptoschnelltest gemacht, alle 3 negativ, und nein, die kosten mal locker 10 Euro das Stück, also nicht so günstig wie unsere Corona-Tests; Tests sind nachbestellt. Die TA vermutet, dass es daran liegt, dass er von der Katze gebracht oder vielmehr „liegengelassen“ worden ist und er die Spätfolgen davon erlebt, denn Jaan, seine Lebensabschnittsgefährtin, hat nichts und ist topfit.

Und heute vormittag dann der Anruf aus der Inge-Donnepp-Straße in Unna, ganz in der Nähe des Südfriedhofes. 3 kleine Eichhörnchen, verwaist, Mutter nicht in Sicht. Die Gartenbaufirma hat mit Hilfe einer Anwohnerin den Verein Aktion Eichhörnchen gefunden, also nix wie hin und die 3 abgeholt. 2 Jungs, 1 Mädel, und wie heißen sie: „Inge“, „Don“ und „Nepp“ ….sind auch noch nicht wirklich „saugergängig“, finden alles doof, sitzen aber in der Transportbox bei Schnuffel, gleiches Alter … Fotos folgen …

Zum Abschluss die Übersicht:
Wildwald Vosswinkel: aktuell unbesetzt
Auswilderungsgehege Dortmund-Husen: Martina, Trick, Track, Detlef, Peppi
Inkubator: Fips & Speedy
Laufstall: Jaan & Löwe
Transportbox: Schnuffel, Inge, Don, Nepp
Quarantänestation: Lina

Ab morgen ist mein Urlaub vorbei, dann wird es wieder erheblich weniger mit den Statusmeldungen und den Blogs, muss Nüsse für die Eichies und für mich verdienen …

25.03.2026

… kurzes Update …

Erst mal wieder vielen Dank für die Spenden von Anette und Gerhard, Hildegard, Elke und natürlich Monika! Sofern wir keine Adressen haben, können wir leider auch keine Spendenmitteilungen rausschicken. Bei Vereinsmitgliedern ist das natürlich kein Problem.

Wir haben auch noch 2 neue Vereinsmitglieder, Uschi und Uwe aus Asbach, auch eine Eichie-Pflegestelle und sie sind auf der Seite Eichhörnchen in Not zu finden. Vielen Dank für Eure Unterstützung bei der Aufzucht der Eichies und unseres Vereins!

Zu den Hörnchen:

Speedy und Fips schlagen sich tapfer, aber absolute Wackelkandidaten.
Mit Löwe war ich heute bei der TA, er muss auch kämpfen. Schwierig wird es immer mit der „Kotzerei“, denn dann bleiben auch die Medis nicht drin, bzw. kommen sofort wieder raus und nicht da an, wo sie hinsollen.

Sie brauchen alle gedrückte Daumen!

24.03.2026

… Aufregung und Trauer, die keiner braucht ….

Aktueller Stand:
Auswilderungsgehege Husen: Marina, Trick, Track, Peppi, Detlef
Laufstall: Jaan, Löwe
Inkubator: Fipps, Speedy

Fangen wir von oben an: Auswilderungsgehege in Husen ist alles in Ordnung. Auch wenn ich bei meinen Besuchen nicht alle Fellnasen auf einmal sehe, Susanne und Heiko bestätigen: „Alle unterwegs!“, das ist die Hauptsache. Wann die „Exit-Klappe“- aufgeht, haben wir noch nicht entschieden, das machen wir gnadenlos vom Wetter abhängig. Wir haben sie ja nicht den ganzen Winter durchgefüttert und lassen sie dann zu früh raus, so dass sie keine Überlebenschance haben. Im Endeffekt haben die 5 das große Los gezogen: den ersten Winter mit AI, kuscheligen Kobeln und Rundumversorgung. Hier ein paar neue Bilder:

Jaan und Löwe sind ja in einen kleinen Laufstall umgezogen, der Bewegungsdrang, vor allem bei Jaan, wird erheblich größer. Löwe macht gerade so ein bisschen Probleme mit der Verdauung. Kot habe ich untersucht, aber nix gefunden, mal abwarten, wenn es bis Mittwoch nicht besser wird, kommt eine Kotprobe zur TA, die „sieht“ mehr als ich. Auch hier ein paar Bilder, sie dürfen täglich schon mal im „noch-Wohnzimmer“ schnuppern, ich denke, am Wochenende mutiert es zum Hörnchenzimmer.

Ja, und jetzt zu dem traurigen Teil. Ich habe von den 5Lingen (Fips, Kalli, Trixi, Tiffy, Sunny) tatsächlich 4 verloren. Warum? Beweisen kann ich es nicht, aber ich denke nicht, dass es an meiner „Pflege“ lag. Es waren auch andere Pflegestationen mit „Tipps“ am Start, die dann irgendwann mit den Schultern zuckten und sagten: „Nee, mehr fällt mir auch nicht mehr ein!“ „Fips“, der jetzt noch letzte Überlebende, hat vor 2 Tagen die Augen aufgemacht, mit 48g! Ein Eichhörnchen mit 4 Wochen sollte mindestens das doppelte wiegen! Das es „Microhörnchen“ sind, war recht schnell klar, aber dass sie so „zurück“ sind, hätte ich nicht gedacht. Wo liegt das Problem? Die inneren Organe wachsen wesentlich langsamer als der gesamte Körper, bedeutet, je schneller das Eichhörnchen wächst, um so mehr sind die inneren Organe belastet, das Problem ist auch von unseren Frühchen bekannt. Und wenn Lunge und Herz den wachsenden Körper nicht versorgen können, ist irgendwann … ich habe es immer daran gemerkt, dass ich sie aus dem muckeligen Inkubator rausgenommen habe, sie aber „kälter“ waren als meine Hand, dann war klar, bei der nächsten Fütterung sind sie über der Regenbogenbrücke. Pipi, Kaka war bis zum Schluss alles ok, das habe ich hinbekommen …. und so, habe ich jetzt Kalli, Trixi, Tiffy und Sunny binnen 24 Stunden verloren. Nicht schön …. Fips kämpft noch weiter, ob er es schafft, da gebe ich mit Sicherheit keine Prognose ab.

Und ja, ich habe die Mama von den 5lingen nach Arnsberg zum CVUA gebracht. Todesursache war kein Gift (das war mir wichtig zu wissen, denn das wäre über die Muttermilch auf die Kinder übergegangen) aber, sie war mit 240g und 5lingen total unterernährt. Und dann macht der Verlauf irgendwie einen Sinn … jetzt ist sie zumindest mit 4en wieder auf Wolke 785 vereint.

Aber Fips ist nicht alleine: in der Zwischenzeit kam von meiner Steppkollegin Sabine (danke für’s bringen & Spende) noch „Speedy“ dazu. Er ist ca. 1 1/2 Wochen jünger als Fips, bekommt aber mehr auf die Waage! Da sieht man dann den Unterschied. Sie brauchen beide ganz fest gedrückte Daumen.

21.03.2026

.. kurz und knapp … ohne Bilder …

Ich kämpfe um die 5Linge, Verdauung steht, ich muss sie alle 2 Stunden mit Infusion spritzen. Tiffy und Sammy habe ich schon verloren, sie sind über der Regenbogenbrücke., Trixi ist auch ganz schlecht drauf, Bei Kalli und Fips sieht es besser aus, sie haben die Augen aufgemacht und das scheint ein kleiner „Booster“ zu sein …. alles weitere in den nächsten Tagen.

Speedy wohlauf! Löwe und Jaan ebenso … sorry für den Magerblog, aber ich habe gerade andere Sorgen ….

16.03.2026

Es erreichen uns wieder zahlreiche Spenden von: Elke, Andreas und Uwe. Teilweise haben wir die Adressen und können Spendenbescheinigungen ausstellen, teilweise leider nicht. Deshalb, wer eine Spendenbescheinigung haben möchte, müsste uns entweder auf der Überweisung oder per Mail die vollständige Adresse mitteilen, das fordert das Finanzamt. Vielen, vielen Dank dafür!

Aktuelle Übersicht:

Auswilderungegehege Wildwald Vosswinkel: nicht besetzt
Auswilderungsgehege Dortmund-Husen: Martina, Trick, Track, Detlef & Peppi
Laufstall: Jaan & Löwe
Inkubator: Fips, Kalli, Trixi, Tiffy, Sunny

Aufgrund des Wetters wollten die Husener Hörnchen sich nicht wirklich zeigen. Ein paar Bilder habe ich aber doch …..

Jaan & Löwe sind in einen kleinen Laufstall umgezogen, sie wachsen und gedeihen, Löwe hat auch die 100g Hürde gerissen. Es geht vorwärts. Jaan muss jetzt so langsam mal ans „knabbern“ kommen. Aktuell trinkt sie lieber Milch, als zu knabbern, Oberzähne sind aber durchgebrochen … aber sie versucht sich schon an der aufgestellten Wasserschale …

Im Inkubator ist mit Fips, Kalli, Trixi, Tiffy, Sunny immer was los, in jeglicher Hinsicht, auch, dass sie einem ab und zu einen Schrecken einjagen: „Will nicht trinken!“, „Will kein Pipi machen!“, „Und überhaupt, hier ist alles doof und nicht so wie bei Mama!“. Ok, da kann ich nur dagegenarbeiten, alle paar Stunden. Bis auf Tiffy sind alle Ü40g, Tiffy hängt noch, sie war aber auch bei der Ankunft die „Leichteste“ in dem Wurf. Sie wird den anderen immer hinterherhängen, aber sie muss, wie alle, langsam und stetig wachsen …

Der 2. Inkubator ist da, jetzt steht noch die Anschaffung eines Ozongerätes an, da sind wir aber noch in der Planung und noch nicht ganz sicher, welches Modell wir hier kaufen. Es erleichtert uns erheblich die Desinfektion der Softboxen, insbesondere, wenn wir einen Befall mit unseren beliebten Endo-/Ektoparasiten Kryptos, Giardien, Flagelatten, Flöhe, Milben …und was sonst noch so kreucht und fleucht haben und wir die „stinkigen“ (das muss für Hörnchen mit ihrer „Supernase“ wirklich schlimm sein) und teueren Desinfektionsmittel in geringerem Maße einsetzen können.

Was gibt es sonst noch Neues?

Claudia und ich kämpfen noch mit der Vereinsbuchhaltung, wuseln uns so durch. Wir warten aktuell noch auf die Änderung des Vereinsregisters beim Amtsgericht Hamm und die Änderungen bei der Volksbank Unna. Sollte alles vorliegen, bekommen unsere Mitglieder die neue Satzung nebst Newsletter etc. per Mail zur Verfügung gestellt. Dann haben wir noch die Paypal-Baustelle, die Husen-Baustelle (nach Auszug der Hörnies), die Wildwald-Baustelle (vor dem Einzug der ersten Hörnies) …. es ist und bleibt spannend!

Chap(y) ist hier eingezogen. Seineszeichens Octodon degu, sprich, gewöhnlicher Degu.

Er ist alles andere als gewöhnlich, ähnlich wie seine bisherigen „Besitzer“ Vanessa & Yoshi. Er soll das aktuelle Team bestehend aus Lemmi (Hessen), Speedy (Schleswig-Holstein), Chip(py) (NRW) verstärken.

Nach einer Eingewöhnungsphase geht es wieder los mit der Vergesellschaftung und dann ist erst mal Schluss mit den Degu-Neuaufnahmen. Eine stabile Senioren-Kuschel-Gruppe ist das Ziel. Alle Neuzugänge stammen aus einer WhatApp-Degu-Senioren-Gruppe, die die Haltung dieser Vierbeiner mit Quastenschwanz aufgeben wollen oder auch müssen. Ein großes Dankeschön an Vanessa und Yoshi für die vielen Sachen, die Chapy mitgebracht hat. Der Abschied fiel den Beiden sichtlich schwer, wurde aber durch die Begegnung mit Eichies ein bisschen „erleichtert“. Das Bild spricht Bände:

Danke Euch für die netten Stunden und ich halte Euch auf dem Laufenden über den Fortgang der Vergesellschaftung. Und übrigens, das fehlende Fell auf der Nase wächst gerade ordentlich nach!

13.03.2026

Veit ….

Mein kleiner Kämpfer hat ausgekämpft und ist eben über die Regenbogenbrücke gegangen. Am 05.03. kam er mit 17 Gramm, Nabelschnurresten und kalt hier an. Also ab in den Inkubator, in ganz kurzen Abständen gefüttert, auf 22 g konnte ich ihn bringen, dann ging es in den letzten Tagen rapide abwärts. Erst stockte die Verdauung, dann die Blase. Wir sind heute noch mal bei meiner Tierärztin gewesen, haben noch besprochen, was wir machen könnten. Eben setzte die Atmung für immer aus … Mach es gut kleiner Kämpfer! Der einzige Trost: er war bis zum Schluss mit dem 5er Wurf zusammen, in ihrer Mitte – er war nicht allein.