27.11.2022

„Lügen haben kurze Beine“ …

so haben uns unsere Nussspender bestraft, denn uns erreichten nach dem letzten Blogbeitrag wieder Nusslieferungen von Carina aus Unna und Gerhard & Anette aus Bergkamen. Aus Bergkamen waren nicht nur Walnüsse, sondern auch Maiskolben und ein Kuschelhörnchen für unsere Pfleglinge dabei. Vielen, vielen Dank!!! Ihr seid einfach klasse.

Unsere Schwarznüsse im Wohnzimmer sind jetzt auch gut durchgetrocknet und dürfen in den nächsten Tagen in den Keller wechseln. Dann folgen mal auch ein paar „Kellerbilder“ und wenn wir ganz verrückt sind, wiegen wir mal unsere Schätze, wir haben wirklich keine Ahnung, was da jetzt zusammengekommen ist, es gibt keine freie „Box“ mehr und die drei, die wir uns von Elke aus Unna geliehen haben, sind auch rappelvoll …

Auch Doro aus Selm schickt uns immer wieder Bilder von ihren Eichhörnchen im Garten, die dort auch schon kiloweise Nüsse abschleppen. Außerdem immer die neuesten Infos, wo Nüsse oder Futterhäuser im Angebot sind. Vielen, vielen Dank!!!

Die nächsten beiden Wochenenden sind wir aber im Einsatz beim Wildwald-Weihnachtsmarkt in Vosswinkel. Wenn es auch für uns „Laien“ schon ziemlich fertig aussieht, gibt es im Hintergrund noch viel zu tun. Was für ein Aufwand! Aber wir sind überzeugt, es wird sich lohnen, nur das Wetter muss mitspielen. Sauerländer Dauerregen würde das ganze ziemlich vermasseln. Aber ich habe gehört, die Schneetänze der Mitarbeiter gehen gerade in die Vollendung!

Auch unser Gehege hat wieder eine Beleuchtung abbekommen, unsere ersten Dekoarbeiten sind geschafft, am Freitag geht es in den Endspurt, so dass wir am Samstag, pünktlich zu unserem Dienstantritt, auch fertig sind. Bilder folgen!

Lilly und Fuchsie, sowie auch die Outdoorhörnchen um das Auswilderungsgehege, sind noch schwer aktiv, da wird genagt, verbuddelt, am Apfel geknabbert, was das Zeugs hält. Schön, noch ist der Boden nicht geforen, es lässt sich noch alles gut vergraben.

Wir wünschen euch eine ruhige Vorweihnachtszeit und melden und demnächst vom Wildwald-Weihnachtsmarkt!

19.11.2022

Nusslieferungen abgeschlossen,

was aber nicht heißt, dass wir keine mehr annehmen würden, nur derzeit sind keine mehr angekündigt. In der vergangenen Woche durften wir noch mal eine große Walnussspende von Petra und Mario entgegennehmen. Vielen Dank dafür. Auch unsere Schwarznüsse sind alle ausgepellt, Biomüll entsorgt und warten im Wohnzimmer auf ihre kellerfertige Trocknung. Unsere Bestände sind gut gefüllt, ob es für die kommende Saison reichen wird, wissen wir erst in einem Jahr.

In dieser Woche hatten wir tatsächlich noch einen Eichhörnchennotfall aus der Nachbargemeinde. Ein Jungtier hatte sich an der Vorderpfote verletzt und wurde dann von einer Katze aufgegriffen. Die Finder konnten es befreien. Da wir aufgrund des geplanten Gehegeumbaus aktuell keine Tiere aufnehmen können, haben wir kurzerhand den „Fahrdienst“ übernommen, und das Hörnchen von Holzwickede nach Witten zu Andrea gebracht. Nach den ersten Begutachtungen sieht es nicht gar so schlimm aus, so dass das Jungtier, mit mehreren anderen Überwinterungskandidaten, im Frühjahr wieder in die Freiheit gehen kann. Gerade im Winter ist es wichtig, dass die Tiere – und vor allem die, die einen ersten Winter „erfahren“ – nicht alleine im Gehege bleiben müssen, da wird auch mal gerne zusammen gekuschelt. Leider konnten wir im letzten Winter für unser Hörnchen „Schrebi“ kein Gesellschaftshörnchen mehr finden. Wir drücken die Daumen, dass alle Überwinterungsgäste gesund und munter das Frühjahr erleben.

Während im Wildwald selbst unsere Futterstationen in den letzten Wochen zwar besucht, aber nie leergeräumt waren, hat sich das Bild in dieser Woche quasi schlagartig geändert. Jedes Mal, wenn wir in den Wildwald fahren (alle 2-3 Tage), sind alle Stationen ratzekahl leer und zwar komplett leer, nicht eine Nuss mehr zu finden. Einige der Nussknacker und -verbuddler bekommen wir tatsächlich zu Gesicht. Es gibt sie also noch. Schauen wir mal, wie sich die nächsten Wochen so entwickeln. Das Auftauchen der Eichhörnchen ist stark von der Wetterlage abhängig. Irgendwann gehen sie dann in Winterruhe und suchen nur noch einmal täglich die Futterstationen oder ihre verbuddelten Vorräte auf. Wir hoffen, dass sie mittlerweile alle schon 2-3 Winterkobel gebastelt haben. Von steigenden Energiepreisen sind die Hörnchen ja nicht betroffen, dagegen vom Absterben unserer Wälder.

Lilly und Fuchsie im Residentengehege sind auch noch aktiv. Lilly hat sich beim Toben eine Kralle verletzt. Die Kralle ist angeschwollen und sie setzt das Hinterpfötchen nicht richtig auf, kann aber trotzdem klettern und springen, sie schont es aber. Wir beobachten das und Anneli vom Wildwald unterstützt die Heilung mit Arnika. Ansonsten haben Sie ein sehr abwechslungsreiches Buffet und ab und zu, je nachdem über was wir beim Einkaufen gerade „stolpern“, gibt es dann auch mal was „ganz besonderes“, auf den Bildern war es z.B. frischer Zuckermais. Natürlich immer nur ein kleines Stück, denn gerade im Gehege muss man aufpassen, dass die Tiere ihr „normales Gewicht“ halten. Sie bewegen sich selbstverständlich nicht so viel wie ihre freilebenden Artgenossen und haben das Futter permanent vor der Nase.

Im Wildwald selbst ist der Aufbau der Weihnachtsstände für den Wildwald Weihnachtsmarkt am 2. und 3. Adventwochenende voll im Gange. Wir haben auch schon die ersten „Pläne und Gedanken“, wie wir unser nicht genutztes Eichhörnchengehege „eichhörnchengerecht“ schmücken. Am nächsten Wochenende werden wir damit anfangen.

Noch sieht es im Wildwald bunt, wenn auch jetzt erheblich „nasser“, aus, aber jede Jahreszeit hat ihre eigenen Gerüche und Düfte und auch jetzt riecht es im Wald noch eher nach „Herbst“, als nach „Winter“.

Wildwald Vosswinkel

Und zum Abschluss noch ein ganz besonderer Tipp. In Absprache mit dem Naturmusem Solothurn dürfen wir den 2019 anlässlich einer Eichhörnchenausstellung erstellten Eichhörnchenratgeber hier auch verlinken. Er darf auch kostenlos heruntergeladen werden.

NMS_Eichhoernchenheft.pdf

11.11.2022

Vorratsbeschaffung wie die Eichhörnchen …

Während die kleinen Knabbermonster wie verrückt Nüsse, Samen und Zapfen verbuddeln, sind wir genauso fleißig, und das auf allen „Kanälen“:

Wie in der letzten Woche schon angekündigt, haben wir noch einen Neuzugang bei den Kuschelhörnchen, die wir so dringend für die Eichhörnchen brauchen, die noch in Quarantäne sind und noch keine lebenden Eichiepartner haben dürfen. Vielen Dank an Nicole, auch das Eichhörnchen erreichte uns ohne Gegenleistung:

Außerdem konnten wir heute noch mal einen großen Karton Walnüsse einsammeln, Carina aus Unna – vermittelt von Sarah aus Werl – hat uns die Nüsse ebenfalls „einfach so“ überlassen. Vielen, vielen Dank!!!

Und zu guter Letzt ist jetzt auch die neue „Eichhörnchen-Krabbel-Tanne“ da (die gab es nicht umsonst, daran arbeiten wir noch), auf der die kleinen Racker im Wohnzimmer dann schon mal üben können. Steht natürlich aktuell auf dem Balkon und muss noch ordentlich „Standfestigkeit“ bekommen, bevor die Kleinen darauf rumturnen können, aber sie hat ja noch Zeit bis zum Frühjahr:

Jetzt geht es weiter mit Internet/TV:

Wir hatten eine Anfrage für einen TV-Beitrag, der hat sich aber zerschlagen, mangels Eichhörnchen. Vielleicht irgendwann mal. Desweiteren wurde uns angetragen, den nachfolgenden TV-Beitrag weiträumig zu streuen. Wenn wir so was machen, dann schauen wir uns das auch an, auch 2x oder auch 3x. Wir verlinken hier den Beitrag, weil die Bilder und Videos toll sind, so könnten wir das nie drehen, aber ein paar Anmerkungen haben wir dennoch:

Eicheln und Erdnüsse sind kein artgerechtes Eichhörnchenfutter und sogar schädlich für die Tiere; es gibt wirklich nur sehr, sehr wenige Futtermischungen, die gut zusammen gestellt sind. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr, sehr teuer sind. Wir selbst kaufen nur eine einzige Mischung, ansonsten mischen wir selbst und das ist auch unser Rat … auch wenn wir uns damit den Ärger der Futtermittelhersteller einheimsen.

Einen Kobel in 2 Meter Höhe mit herausstehenden Nägeln aufzuhängen, finden wir auch nicht so schön. Eichies Kobel sind in 5 Meter höher oder darüber. Klar, insbesondere in Wohngebieten gibt es Ausnahmen, da wird auch mal im Vogelhäuschen ein Kobel gebaut, aber das ist und muss eine Ausnahme bleiben. Außerdem hatte der gezeigte Kobel nur einen Ausgang. Ein Eichhörnchenkobel sollte aber mindestens 2, besser sogar 3 Ausgänge haben. Was macht ein Eichhörnchen in einem Kobel mit einem Ausgang, wenn der Marder vor dem Loch sitzt? Gefangen, in seiner eigenen Höhle, keine Fluchtmöglichkeit oder nur direkt ins Maul des Angreifers …
Da ein solcher Kobel auch ab und zu gereinigt werden sollte, müsste man sich jedes Mal auf eine 5m-Leiter begeben, uns reicht unsere 3m-Leiter um die Futterstationen zu füllen, höher müssen wir wirklich nicht gehen.
Wozu man die gekauften Kobel tatsächlich gut verwenden kann, ist, den Eichhörnchen Nistmaterial darin zur Verfügung zu stellen, aber auch da bitte mit einem 2. Ausgang. Das Nistmaterial bleibt darin trocken und auch Wildvögel holen sich da ein paar Stückchen raus und verwenden es zum Nestbau.

Und weil wir den Bericht ja mehrmals angeschaut haben, sind wir auch über die 30g Futter „gestolpert“, aber das dürfte allen klar sein: 30g Schokolade hat einen anderen Nährwert als 30g Salatgurke.

Aber jetzt hier endlich den Link zu dem Bericht, sehenswert, tolle Bilder …

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/eichhoernchen-158.html

Und noch ein Internetvideo, an dem wir aber gar nichts zu kritisieren haben und vor allem der Kamerafrau sehr herzlich danken, dass sie uns den zur Verfügung gestellt hat und wir ihn verlinken dürfen. Wir hatten Verena ein paar Schwarznüsse für ihre Balkonhörnchen geschickt und das hat sie „gedreht“. Alleine das Eichhörnchen, das die Schwarznuss schält, den Müll natürlich liegen lässt und dann sich doch eine andere Nuss nimmt, hat uns die Tränen in die Augen getrieben, typisch Eichhörnchen. Aber, wie im Video zu sehen, sie mögen Schwarznüsse, brauchen nur ein bisschen mehr Zeit zum öffnen.

So, der Beitrag ist wieder länger geworden, als wir wollten, aber wir wünschen Euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und genießt die letzen farbenfrohen Spaziergänge:

07.11.2022

Citrusduft liegt in der Luft …

nein, noch kein Bratapfel – oder Glühweinduft, Citrusduft ist hier aktuell vorherrschend. Am Donnerstag wurden bei uns 19 Eimer Schwarznüsse in Schale abgeworfen. Mangels Lagermöglichkeiten erst mal in der Garage, was sich im Nachhinein als sehr vorteilhaft erwiesen hat. Die Garage ist gut durchlüftet, die Schalen können abtrocken und wir können sie „nach und nach“ in die Wohung holen und „schälen“. Ursprünglich war geplant, dass wir das direkt in der Garage machen, aber dazu sind die Temperaturen einfach schon zu niedrig. Auch bei 10 Grad frieren einem irgendwann die „Pfoten“ ein. Wenn Mann/Frau die Schwarznüsse schält, auch wenn sie schwarz aussehen, steigt ein leichter Citrusduft in die Nase, absolut nicht unangenehm, allein das Schälen von 19 Eimern ist anstrengend für die Hände und die Fingergelenke, irgendwann bilden sich Blasen … ohne Haushaltshandschuhe geht das gar nicht. Die Hülle von Schwarznüssen wie auch von Walnüssen enthalten sehr viele Gerbstoffe, d.h. die Hände sehen ziemlich braun aus und da hilft keine Essigessenz, kein Reinigungsbenzin, nix ….

Der erste Test bei unseren zwei Residentenhörnchen fiel gut aus, sowohl Lilly wie auch Fuchsie haben die Nüsse abgeschleppt. Sie brauchen erheblich mehr Zeit zum Öffnen als für Walnüsse, aber das ist gut so. Die Beiden wollen beschäftigt werden und die Schwarznüsse fördern den Zahnabrieb. Eine weitere Eichhörnchenfütterungsstelle „Wedauer Hörnchen“ hat die Nüsse den Eichhörnchen „zum Fraß“ vorgeworfen, auch da wurden sie „abgeschleppt“.

Ein ganz großes DANKE an die Spender aus Wuppertal, die uns die „Citrusfrüchte“ auch frei Haus geliefert haben und ein „Abo“, das wir gerne annehmen.

Unverhofft wurde Lilly auch in dieser Woche zum „Facebookstar“ vom Wildwald Vosswinkel, Anneli hat sie beim Frühstücken „erwischt“, ein ganz tolles Bild, die Texte sowieso immer so geschrieben, dass sie uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ein dickes „Dankeschön“, schaut einfach mal bei Facebook vorbei:

https://www.facebook.com/wildwald/

Und es geht weiter mit den Spenden:

Durch Zufall haben wir jetzt auch einen Maronenspender aus dem Nachbarort Kamen. Jana hat ihre Kinder auf die „Maronenreise“ geschickt, sie bessern ihr Taschengeld auf und wir bekommen für „kleines Geld“ Maronen in toller Qualität, schön „klein“, passend für unsere „kleinen“ Eichhörnchen. Maronen abgeholt, noch einmal gewaschen, getrocknet und ab in die Gefriertruhe und schon ist auch unser Maronenlager für 2023 gefüllt. Auch hier hoffen wir auf ein „Abo“ im Jahr 2023 … regional, ohne Spritzmittel, kurze Transportwege …

Zusätzlich sind wir ja immer auch auf der Suche nach „Kuschelpartnern“ für unsere Eichhörnchenpfleglinge, insbesondere für die, die in der Quarantäne ausharren müssen. Wir suchen quasi Ebay permanent ab und wurden jetzt gerade mal wieder fündig. Eines ist noch auf der Reise, das andere ist aber schon hier bei uns eingetroffen. Vielen Dank an Gina, die uns spontan das Eichhörnchen ohne Versandkosten und Verkaufspreis überlassen hat.

Auch unsere Email-Adresse ist derzeit gut gefragt, zum einen mit Kalenderbestellungen, zum anderen mit Volierenangeboten, Anfragen zur Neueinrichtung von Päppelstellen, Fragen zur Fütterung von Eichhörnchen etc.. Die Beantwortung machen wir sehr gerne, allein eine „Rechtsberatung“ zu Eichhörnchen können wir mit Sicherheit nicht bieten, das würde unsere Kompetenzen überschreiten.

Alles in allem sind wir im Moment noch gut beschäftigt: der Oliven-Krabbelbaum freut sich über die letzten Sonnenstrahlen auf dem Balkon (und hofft, dass die Nachtfröste noch auf sich warten lassen), allein unsere „Krabbel-Tanne“ mussten wir entsorgen und sind derzeit um eine Neuanschaffung „bemüht“. Die Preise hauen uns quasi „vom Hocker“, aber spätestens nach Weihnachten werden wir zuschlagen, da sinken die Preise 😉

Hier jetzt noch ein paar Bilder vom Wildwald und von Lilly & Fuchsie. So langsam kehrt auch im Wildwald „Ruhe“ ein, aber das ist die „Ruhe vor dem Sturm“. Der Wildwald Weihnachtsmarkt lockt …

https://www.wildwald.de/wald-abenteuer/jahresprogramm/weihnachts-waldmarkt1.html

https://www.wildwald.de/wald-abenteuer/jahresprogramm/weihnachts-waldmarkt2.html

https://www.wildwald.de/wald-abenteuer/jahresprogramm/weihnachts-waldmarkt3.html

https://www.wildwald.de/wald-abenteuer/jahresprogramm/weihnachts-waldmarkt4-weihnachtsmarkt.html

01.11.2022

Nussspenden ohne Ende

Weitere Nusspenden trudeln hier ein, wir sind so froh darüber, vielen, vielen Dank: Nüsse aus Vosswinkel von Eva und Mira und Zirbelnüsse aus Duisburg von Verena (die dort angesiedelten Eichörnchen mögen die nicht). Inwiefern die Schwarznüsse, die uns voraussichtlich am 6./7.11 aus Wuppertal erreichen, von den Eichhörnchen angenommen werden, wissen wir nicht, wir sind sehr gespannt darauf.

In der Zwischenzeit haben wir wieder eine Anfrage für eine Info-/Spielstunde von einem Kindergarten in Unna und im KiJuPa Waltrop sind am 04.11.2022 und im Frühjahr auch wieder dabei. Es wird uns auch in der hörnchenfreien Zeit nicht langweilig. „Kindergarten“ hatten wir bisher noch nicht, also muss das „Konzept“ noch ein bisschen umgeschrieben werden. Das stimmen wir vorher mit dem Kindergarten ab und wir schauen wie es ankommt. Auf jeden Fall müssen wir da in „Eichörnchenverkleidung“ hin, schön, dann kommt die auch wieder zum Einsatz!

Der Wildwald zeigt sich in tollen Herbstfarben, das Wetter am Wochenende hat zu ausgedehnten Spaziergängen eingeladen und nebenbei sammeln wir noch Bucheckern und frisches Grün für unsere Dauerbewohner „Trolli, Lemmi und Riesel“:

Lilly und Fuchsie im Residentengehege geht es gut, sie zeigen sich mal mehr oder weniger. Outdoorhörnchen (die hier nur noch die „Schmitzies“ genannt werden), sehen wir auch immer mal mehr oder weniger. Wir gehen davon aus, dass sie mit Ende der Hirschbrunft-Besucherströme auch wieder die gehegenahe Futterbox leeren. Die Futterstation an der Rückseite des Hörnchenwalds ist ständig leer.

Das letzte Wochenende war der Abschluss der Hirschbrunft, man hört sie auch kaum noch, aber sie sind durchaus sichtbar. Hier wieder ein paar Eindrücke:

Jetzt geht es so langsam an die Planung des „Wildwald-Weihnachtsmarktes“. Da wir kein Hörnchen in der Auswilderungsvoliere haben, wollen wir das Gehege auch ein bisschen „schmücken“, dezent, nicht überladen, d.h. bestimmt keine blinkenden Lichter. „Material“ dafür haben wir mehr als genug, denn wir denken, ein leer stehendes, geschmücktes Gehege macht einen netteren Eindruck … Bilder folgen dann. Inwieweit wir beim „Wildwald-Weihnachtsmarkt“ wieder helfen dürfen, ist noch nicht klar, wir warten einfach mal ab.

25.10.2022

Die Zeit rast dahin …

in 2 Monaten ist Weihnachten. Nicht, dass wir jetzt ins Geschenkefieber kommen würden, aber weder die aktuellen Temperaturen noch Flora und Fauna lässt uns an Weihnachten denken.

Bei uns treffen fast täglich Pakete ein, der Postbote freut sich schon, wenn er mehrere Pakete an einem Tag bei uns abliefern kann. Er tut mir echt leid, aber wir sind fast fertig. Nachdem wir Einiges an Gegenständen aufgrund des Kryptobefalls gnadenlos weggeworfen haben, ist alles fast wieder „eingekauft“, einschließlich Milchpulver für die kommende Saison, Laufställe, Transportboxen, Kapokwolle. Allein das neue Desinfektionsmittel (derzeit kaum lieferbar) und die Medikamente, die wir erst im Frühjahr bestellen, sind alle Boxen im Keller wieder aufgefüllt. Bei den Medikamenten müssen wir mit dem Haltbarkeitsdatum aufpassen, wir wollen so wenig wie möglich wegwerfen.

Und wenn wir mal so gar nichts zu tun haben, dann machen wir auch mal einen reinen Fahrdienst, wie am letzten Wochenende. Eine Pflegestelle in Witten hat ein „verzogenes, allein aufgepäppeltes“ Eichhörnchen, das nur Eicheln frisst. Gar nicht gut. Eine Pflegestelle in Hamm sitzt noch auf 11 Eichhörnchen, drei davon haben wir am Samstag in Richtung Witten gefahren, in der Hoffnung, dass das „verzogene“ Eichhörnchen durch „Abgucken“ auf den Wal-, Haselnussgeschmack kommt. Auf Dauer nur Eicheln ist nicht gut für das Hörnchen.

Und zu unserer großen Freude reißen auch die Nussspenden nicht ab. Am Wochenende haben wir in Unna-Billmerich eine rießige Nussspende eingesammelt, am kommenden Mittwoch eine aus Vosswinkel, ein Paket Zirbelnüsse ist auch noch unterwegs und wir haben die Option auf 18 (!) Eimer Schwarznüsse vom Wildwald Vosswinkel. Die haben wir noch nie verfüttert. Es handelt sich dabei um eine amerikanische Walnuss, die bei uns aber seit dem 17. Jahrhundert auch angepflanzt wird. Wir sind gespannt, was unsere Eichhörnchen dazu sagen. Tine Meier berichtet regelmäßig in ihrem Blog, dass sie Schwarznüsse verfüttert, sie scheinen gut anzukommen, sind aber im Einkauf auch sehr teuer. Wir werden berichten.

Ein rießiges Dankeschön an alle Spender!!! Neben den im nächsten Jahr extrem steigenden Tierarztkosten, den Energiekosten etc. sind diese Futterspenden für uns ein Segen, belasten die Vereinskasse nicht und wenn die Nüsse von den Menschen nicht „verzehrt“ werden, warum dann nicht spenden, anstatt sie wieder in den Naturkreislauf -oder schlimmer- zur Deponie zurückzugeben. Die Bäume haben sich richtig Mühe gegeben, um die Nüsse hervor zu bringen.

Wildwald Vosswinkel

Er zeigt sich in den schönsten Herbstfarben bei ordentlichem Sound von röhrenden Hirschen. Drei mal in der Woche füllen wir unsere Außenfutterstationen auf und besuchen Lilly und Fuchsie im Residentengehege. Es geht ihnen gut, sie werden dann auch mit Leckerlies noch zusätzlich verwöhnt. Bei Beiden wächst das graue Winterfell und die Ohrpüschel, sie sehen einfach nur toll aus damit. Schaut mal:

Outdoorhörnchen sehen wir recht selten, was aber auch daran liegen kann, dass die Natur aktuell sehr viel für die Hörnchen an Futter und Samen zum Verbuddeln bereit hält. Wir hoffen, dass es ihnen allen gut geht.

Wir wünschen euch jetzt wieder schöne und bunte Herbstblättertage. Genießt es, solange die Blätter noch an den Bäumen sind, im Winter ist es eher trist und grau.

Und haltet vor allem die Augen bezüglich den Igeln auf, sie brauchen ggfs. auch unsere Hilfe.

17.10.2022

Update zum 16.10.2022

Wir sind natürlich noch die Bilder „schuldig“ geblieben, es gibt aber auch noch andere, weitere Infos, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Wer unseren Blog verfolgt hat, kennt das Schicksal von Benito, Garfunkel und Meggie. Vor ein paar Tagen erreichte uns die Nachricht, dass Benito und Garfunkel bei Birgit -die die Pflege der Kryptohörnchen übernommen hat, weil wir Urlaub gebucht hatten – von der Innenvoliere in die Außenvoliere gewechselt sind. Es geht ihnen gut, sie sind topfit, wir hoffen, wir bekommen noch das ein oder andere Bild. Die kleine Meggie hat es leider nicht geschafft. Das hatten wir schon erwartet, sie war schon sehr schwach, als sie bei uns ankam, hat aber trotzdem tagelang gekämpft. Mach‘ es gut kleine Meggie, wir sind sehr traurig, aber wir wissen, dass wir nicht alle retten können, leider! Trotzdem, auch hier noch mal ein Dank an Birgit, die uns die Hörnchen abgenommen und die aufwändige Pflege übernommen hat.

Meggie

In der Zwischenzeit haben wir weitere Nussspenden eingesammelt. Unna-Mühlhausen hat uns wieder eine große Tasche Walnüsse zukommen lassen, Susanne aus Witten hat uns – wie auch in den letzten Jahren – Walnüsse gespendet, dazu noch einen Walnussbaum und Nusslikör. Vielen Dank! Auch die Spende von Anette und Gerhard haben wir abgeholt. Weil die Baumhaselnüsse nicht so reichlich waren gab es noch Walnüsse und ein Paket Miracle Nippels und Maiskolben obenauf. Vielen, vielen Dank!!! Das hilft uns sehr, es ist für uns „bares Geld“ und die Hörnchen freuen sich im Winter und Frühjahr, dass sie was zum „knabbern“ haben.

Natürlich besuchen wir -zwar nicht mehr täglich, aber 3x in der Woche – noch den Wildwald. Schauen nach dem Residentengehege mit Fuchsie und Lilly, füllen die Außenfutterstationen in den Bäumen und am Gehege auf. Lilly ist nach wie vor topfit und für uns einfach nur eine Freude, und, die Ohrpüschel sprießen auch bei ihr, d.h. sie ist „in der Spur“ und bekommt ihr Winterfell, das ist sehr, sehr gut:

Ansonsten genießen wir gerade die „hörnchenfreie“ Zeit, machen ausgiebige Wanderungen durch den Wildwald, die Natur bringt tolle neue „Pilzwälder“ hervor, die Blätter fangen an sich zu verfärben. Eine schöne Zeit, die man bei den Temperaturen für einen Spaziergang nutzen sollte. Hier ein paar kleine Eindrücke aus dem Wildwald Vosswinkel, unsere „kleine zweite Heimat“ …

16.10.2022

Der Herbst ist da!

Und das mit aller Macht. Man sieht überall Eichhörnchen und Igel unterwegs, die entweder Futter sammeln oder sich anfuttern, leider auch überfahren auf den Straßen. Deshalb noch mal hier die Bitte, fahrt vorsichtig, vor allem an den Stellen, an denen ihr überfahrene Wildtiere schon gesichtet habt, denn dort scheint dann ein „Übergang“ über die Straße zu sein. Wir kennen das hier von der B1, die durch Unna führt und leider auch durch das Bornekamptal, wo viele Wildtiere wohnen.

Während wir, Dank Petra und Mario, mit Maiskolben schon reichlich bestückt sind, sind wir selbst immer noch im Nuss-Sammelfieber und wenn auch nur, dass wir die „gesammelten Nüsse von unseren Nusssammlern einsammeln“. So langsam füllt sich der Keller, erfreulicherweise auch dieses Jahr wieder mit Bucheckern. Deshalb ein großes Dankeschön an Petra & Mario, Gerhard & Anette, Susanne aus Witten, Elke aus Unna, Familie Neuhaus, Familie Hülle …. wir hoffen, wir haben niemanden vergessen. Es ist schön, so viel HIlfe am Ende einer Saison zu bekommen und unser Vereinsbudget von Futterkäufen entlasten zu können, denn unsere Tierarztkosten sind dieses Jahr leider explodiert und der Gehegeumbau steht noch bevor. Nicht zu vergessen natürlich auch unsere regelmäßigen Eurospender mit Monika, Inge und den ganzen Kalenderkäufern, die immer mehr überweisen, als der Kalender gekostet hat. Deshalb hier an dieser Stelle einfach nur Danke!

Aber wir haben ja auch noch unser Residentengehege. Obwohl die Hirschbrunft im Wildwald (absolut sehens- und hörenswert) im Wildwald Vosswinkel noch läuft und eine große Besucherbeteiligung herrscht, zeigt sich unsere Lilly unbekümmert im Residentengehege. Morgens macht ihr der Trubel noch nichts aus und wenn es ihr zu viel wird, dann verzieht sie sich einfach. Wir sind so froh, dass sie hier bleiben kann und es ihr gut geht. Eventuell gibt es dieses Jahr noch einen Neuzugang und im Frühjahr vielleicht noch ein eingeschränktes Hörnchen, aber mit 4 Hörnchen ist das Gehege dann voll besetzt. Die Residenten dürfen nicht überfordert werden und jedes Eichhörnchen soll Zeit haben sich in die Gruppe einzufügen, das muss mit ganz viel Ruhe und Bedacht geschehen.

Und jetzt gehen wir weiter sammeln, das Wetter ist toll, die Herbstfarben sind in allen Nuancen vorhanden, geht raus und genießt es. Der Winter wird wie immer lang, grau und trist …

… Bilder gibt es später, wir müssen los, raus, in die Sonne …

06.10.2022

Ab in die Freiheit …

Es ist soweit, unsere letzten beiden Hörnchen (ChokDi & Knuffel) sind in den letzten Tagen in die Freiheit entlassen worden. Am ersten Tag haben wir ihnen beide Gehegetüren offenstehen gelassen, später nur noch die innere Gehegetür und die neu gebaute „Klappe“ in der Schleusentür, so dass sie, bei Bedarf, noch mal zurück können. Vielen Dank an das Team des Wildwaldes – insbesondere Hardy – der ganz schnell die Klappe noch „gebaut“ hat.

Hier die letzten Bilder von den Beiden:

Wir haben wahrlich eine bange Zeit hinter uns, haben aber durch viele Telefonate, viel „Suchen“ im Internet Einiges über unsere neuen „Mitbewohner Kryptosporidien“ gelernt, die auch bei Menschen nicht mehr ungewöhnlich sind. Auch das RKI hat dazu eine große Abhandlung (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Kryptosporidiose.html). Es wird nur symptomatisch behandelt, die „Viecher“ wird man erst mal nicht wieder los. Erschütternd, ernüchternd und dann die Frage, wie gehen wir damit künftig in unserer Station um. Es gibt „Workarounds“, die sich bewähren müssen, da werden wir uns im Winter Gedanken darüber machen. In der Zwischenzeit haben wir ein Mikroskop beschafft, Schulungen gebucht, so dass wir selbst die ersten Diagnosen erstellen können, aber das braucht Zeit und vor allem ein gutes, geschultes Auge, das geht nicht mal „so eben“.

Unsere eigenen „Hörnchen-Fortbildungs-/Infoveranstaltungen“, vor allem mit den Kindern, laufen super, es ist schön, interessierte Zuhörer*innen zu haben, die sich über Fotopuzzel, Nuss-Versteck-Spiele, Videos und Bastelanleitungen freuen. Es geht auch ohne PC und Smartphone.

Und aus aktuellem Anlass und weil uns jetzt wieder vermehrt Anrufe über das Notruftelefon erreichen:
Man sieht jetzt wieder häufig Eichhörnchen, die Probleme beim Fellwechsel haben (von Sommer- auf Winterfell). Sie sehen „gerupft“ aus und haben teilweise auch kahle Stellen:

Doro ©

Nicht schön, nicht gut. Wer für die Eichhörnchen Futter bereitstellt, kann den Fellträgern zusätzlich helfen: man nehme Nussfilets, schwenke sie ein bisschen in Kokosöl, lässt es antrocknen und bietet es den Hörnchen zusätzlich zu den ungeöffneten Nüssen an (sie glänzen dann speckig wie im mittleren Bild). Die „ausgepackten“ Nüsse werden meist direkt an Ort und Stelle verspeist. Das Kokosöl wird über das Abschlecken der Pfötchen sowohl auf dem Fell verteilt als auch aufgenommen. Beides ist sehr erwünscht. Alternativ kann man unter die Futterstelle auch ein mit Kokosöl getränktes Tuch legen, so dass die Hörnchen beim „Darüberlaufen“, das Kokosöl an die Pfötchen bekommen. Aber bitte auch immer Nüsse mit Schale anbieten, denn die Zähnchen der Eichhörnchen müssen sich abwetzen.

Doro hat uns diese Bilder zur Verfügung gestellt, vielen Dank! Sie selbst hat eine „kleine Eichhörnchenoase“ auf ihrem Gelände erschaffen, füttert und beobachtet sie ausgiebig und da bleibt es nicht aus, dass sie auch mal die Kamera zückt.

Jetzt sind wir quasi „hörnchenfrei“, naja, nicht ganz, im Residentengehege sind ja noch Lilly und Fuchsie. Lilly geht es gut, sie hat sich gut eingelebt und der „Besucherbetrieb“ um die Hirschbrunft stört sie nicht, wenn es ihr zu viel ist, verzieht sie sich einfach in den Kobel. „Unsere Lilly“:

Und wer noch mehr Naturerlebnisse braucht, der schaut in das neue Jahresprogramm 2023 im Wildwald Vosswinkel, https://www.wildwald.de/wald-abenteuer/jahresprogramm/, auch wir sind wieder vertreten. Oder kommt doch einfach zum Wildwald Weihnachtsmarkt, oder übernachtet mal „im Wald“, oder …

25.09.2022

Auch nach fast 2 Wochen hörnchenfrei und einer Woche Urlaub ist es ja nicht so, dass wir keine Eichhörnchenn sehen, bzw. nicht die Umgebung permanent nach Eichhörnchen abscannen. Gerade vor ein paar Stunden haben wir ein Eichhörnchen mitten in der Innenstadt von Karlsruhe im gestrecken Galopp über den Asphalt flitzen sehen. Auch im Sauerland ist uns das ein oder andere Eichhorn über den Weg gelaufen. Und ja, manchmal vermissen wir sie, andererseits, mal wegfahren zu können, sich nicht mehr um Fütterungszeiten kümmern oder sich um sie sorgen zu müssen, tut auch mal gut.

Wobei wir ja noch ChokDi und Knuffel in der Auswilderungsvoliere sitzen haben, die auf ihre Freilassung noch warten. Sie freuen sich über frische neue Baumnüsse, Bucheckern und vor allem auch Heckenrosenfrüchte. Sie sind beide fit, haben bisher keinen Durchfall entwickelt, so dass wir sie wohl vor einer Kryptosporidienansteckung noch bewahren konnten. ChokDi’s Schulter ist fast abgeschwollen, die Narben von der Abszessöffnung sind noch nicht mit Fell bewachsen, aber geschlossen. Er greift immer besser mit der Pfote und nur wenn man sehr genau darauf achtet, kann man noch erkennen, dass er sie schont. Das ist aber bestimmt kein Grund, ihn nicht in die Freiheit zu entlassen. Sie werden auch bald gehen „müssen“, denn jetzt bietet der Wald reichlich Futter und Nahrung und sie müssen sich für den Winter auch noch einen Unerschlupf suchen. Inwieweit die Kobel am Waldhaus von den kürzlich ausgewilderten Hörnchen schon belegt sind, können wir nicht erkennen. Aber es gibt in der näheren Umgebung mehrere „tierische Räumlichkeiten“, z.B. Ziegenhotel und Schafstall, wo sie „tierisch warmen“ Unterschlupf finden würden. Die Außenfutterstationen werden wir im Winter natürlich auch bestücken, allerdings nicht täglich, das wird wahrscheinlich auch gar nicht nötig sein, denn sie haben bis dahin bestimmt schon kiloweise Nüsse im Boden versteckt und im Winter nehmen sie sich dann meist nur die ein oder andere Nuss und futtern die direkt vor Ort oder im Kobel, da wird dann nicht mehr lange gesucht. Was da und noch genießbar ist, wird verspeist.

An dieser Stelle sei dem „Team Wildwald Vosswinkel“, -insbesondere Anneli- auch noch mal gedankt, sie haben sich um die Versorgung von ChokDi und Knuffel gekümmert, während wir im Sauerland über die Berge gewandert sind. Einfach nur „Danke“!

Hier ein paar Bilder, Videos folgen:


Von unseren 3 Kryptohörnchen bei Birgit (Benito, Garfunkel und Meggie) wissen wir, dass sie alle drei noch leben. Benito und Garfunkel haben gut zugenommen und der Durchfall ist fast gestoppt, bei Meggie sieht es leider schlechter aus. Sie hat in den 2 Wochen erst 7g zugenommen, das ist sehr, sehr wenig. Sie braucht noch gedrückte Daumen. Sollten wir noch Bilder von den Dreien bekommen, werden wir sie hier natürlich einstellen. Sie werden definitiv diesen Winter nicht ausgewildert, sie müssen – ähnlich wie unsere Schrebi im letzten Jahr – auf den Frühling warten. Sie hätten, auch wenn sie fit werden, keine Chance mehr sich zu ernähren und über den Winter zu kommen.


Ansonsten sammeln wir Nüsse wo es nur geht. Unsere ersten „Lieferanten“ haben sich schon gemeldet, dass wir Nüsse sammeln dürfen, damit werden wir morgen sofort loslegen. Günstiger kommen wir nicht an Eichhörnchenfutter, zumal es auch regionale, ungespritzte Nüsse aus Unna und Umgebung sind. Manchmal haben wir auch das Glück, dass der ein oder andere noch Nüsse aus 2021 hat, die er aber nicht mehr haben möchte, weil die Nüsse von 2022 gerade vom Himmel regnen. Den Eichhörnchen selbst ist das egal, wenn die Nüsse innen noch genießbar sind. Auch diese Nüsse nehmen wir gerne an. Wer uns beim Sammeln unterstützen will oder jemanden kennt, der Nüsse abgeben würde, bitte eine Mail an post@aktion-eichhoernchen.de.

Und wer von Natur noch nicht genug bekommen hat, der kann gerne mal in den Wildwald Vosswinkel kommen, gerade aktuell zur Hirschbrunft, absolut sehenswert, wir können es nur empfehlen und freuen uns in der hörnchenfreien Zeit öfters mal wieder durch den Wildwald zu wandern und uns das Schauspiel am Ende unserer „Runde“ ansehen zu dürfen. Info`s findet ihr auf den Seiten des Wildwaldes Vosswinkel oder bei Instagram/Facebook! Und nicht vergessen, der unvergessliche Wildwald-Weihnachtsmarkt!!