29.04.2026

.. ein ungewöhnlicher Tag …

Die beiden Eichhörnchen sind erwartungsgemäß in der Nacht verstorben, gemeinsam in ihrer Box eingeschlafen. Es tut mir so leid, dass ich euch nicht mehr helfen konnte!

Der Feldhase hat es leider auch nicht geschafft. Aber, es besteht die Gefahr, dass er z.B. Tularämie hatte … deshalb habe ich hier bei mir am Stellplatz des Käfigs, im GästeWC, ab 5.30 Uhr das „Ozon-Gerät“ gestartet: alles so gut es geht abgedichtet und los geht es….Stand 17.30 Uhr ==> puh, das ist immer noch ein „beißender“ Geruch, muss warten, bis ich da wieder die Tür aufmache …

Meine TA habe ich auch schon um 5 Uhr über den Tod informiert (ansonsten hätte sie unter den ensprechenden Hygienemaßnahmen den Hasen euthanasiert), dazu auch das VetAmt in Hamm, wo der Hase gefunden wurde und das VetAmt in Unna, wo der Hase aktuell war. Super schnelle Reaktionen und dann flogen nur so die Mails zwischen VetAmt Hamm und VetAmt Unna so daher. Im Endeffekt: ich sollte bis 12.20 Uhr das Häschen in die Platanenallee zum Gesundheitsamt in Unna bringen, denn von dort startet der Kurier zum CVUA Arnsberg. Passte von der Zeit natürlich super, direkt in der Mittagspause.

Wie geht es jetzt weiter? Das Häschen wird dort nach der Todesursache untersucht: Tularämie, Rattengift etc… und dann folgen die weiteren Schritte. Ich, wie auch die Finderin, werden entsprechend vom CVUA informiert, denn die Ansteckung von Tularämie (Zoonose!) will keiner haben, von dem abgesehen ist Tularämie eine anzeigepflichtige Krankheit! Hier heißt es jetzt abwarten!

Und, hier seien auch mal lobende Worte erlaubt: sowohl das VetAmt in Hamm wie auch in Unna waren super hilfsbereit. Es gab viel Lob für mein Handeln und das meiner TA, den ein oder anderen Kritikpunkt aber auch, quasi, was man hätte besser machen können. Nehme ich sehr gerne an! Aber, es steht immer der Eigenschutz im Vordergrund und der war gewährleistet! Danke an die beiden Veterinärämter, auch für die „unkomplizierte“ Übergabe des Häschens!

Und, noch was „Positives“ zum Abschluss: kaum sind die Hörnchen aus dem Auswilderungsgehege in Husen „ausgezogen“, kommen die Rehe in den Garten! Tolle Schnappschüsse, danke an Susanne!!!

Hm, wie kommen die da rein? Springen die über das Gartentor? Respekt!