14.06.2021

Nach einem ereignisreichen Wochenende hier erst einmal eine Kurzfassung: nachdem wir Polli und Co. Mittwoch in den WiWa gebracht hatten, wollten wir einen privaten Besuch in der Pfalz machen, es hat sich dann ergeben, dass wir Triesel und Heinz noch bei uns hatten, also haben wir sie kurzentschlossen einfach mitgenommen. Das hat super geklappt, die beiden waren völlig pflegeleicht und haben sich gut benommen, auf Hin- und Rückfahrt haben sie tief und fest geratzt, nach der Ankunft jeweils haben sie sich tüchtig gestreckt, kräftig gegähnt und und sich dann für ihre Umgebung interessiert. Nach der Rückkehr haben wir das Wohnzimmer für sie hergerichtet, dort finden sie sich jetzt langsam zurecht.

Im WiWa haben wir Freitag noch Futter fürs Gehege und die Außenstationen nachgelegt, die 5 im Gehege sind aber nach wie vor völlig durch den Wind. Am Sonntag Abend, nach der Rückkehr aus der Pfalz, sind wir dann hingefahren und es war kein Hörnchen im Gehege zu sehen. Sicher – es war warm und den Tag über eine Menge Trubel dort, aber am frühen Abend bei angenehmen 21 Grad und einer leichten Brise so gar keine Hörnchenaktivität? Und gefressen haben sie auch nicht sooo viel seit Freitag…wir beschließen, am Montag früh zu schauen und, wenn wir sie dann wieder nicht sehen, die Schlafkobel zu öffnen (die Häuschen scheinen sie nicht mehr zu nutzen, die sind alle leer). Gesagt, getan, Montag früh um halb fünf raus aus den Federn und ab in den WiWa – und da sehen wir alle fünf im Gehege herumturnen, und sie sehen alle normal aus, keine dürren Gerippe, alle bewegen sich, aber so wie sie uns wahrnehmen verziehen sie sich auch wieder, teilweise mit viel Gefauche. Da ist aber einiges an Vertrauen verloren gegangen mit dem Umzug ins Gehege; selbst Tara und Paul, die uns total nahe standen, als sie noch bei uns waren, scheinen richtig Angst vor uns zu haben.

Im Umfeld um die Gehege sind immer noch einige unserer ehemaligen Pfleglinge unterwegs, heute morgen rennt uns noch Luisao über den Weg, Luisa kommt aus der Außenfutterstation, sie ringen noch um ihren Weg in den Wald.
Heinz und Triesel finden noch nicht so recht zusammen, Triesel ist ziemlich grob zu dem Kleinen, vielleicht sind sie alters- und entwicklungstechnisch zu weit auseinander. Das macht die Situation kompliziert, wir können sie so ja kaum allein lassen. Im Moment fehlt die zündende Idee…