Peppi ….
ist verstorben. Nach der Fortbildung wollte ich in der Mittagspause wieder nach ihm sehen. Peppi kam am 15.09.25 in die Station

wurde am 27.11.25 ins Überwinterungsgehege nach Dortmund Husen verlegt und durfte am 04.04.2026 in die Freiheit.
Er kam wohl zum Sterben nach Hause. Er lag gestern auf der Nachbarswiese vom Auswilderungsgehege, Susanne hat mich gleich informiert. Ich konnte ihn mit dem Kescher einfach aufnehmen, der Kescher wäre gar nicht nötig gewesen, er hätte sich nicht gewehrt. Ein stattlicher Eichkater von 380g. Keine offensichtlichen Verletzungen, ein paar Flöhe, der Popo sah super aus, also kein Durchfall. In der Nacht alles versucht, alle 2 Stunden nach ihm geschaut. Er war ein Herzenshörnchen, total lieb, sogar gestern noch, er hat mich wohl an der Stimme erkannt …. oder war schon so geschwächt, dass es ihm egal war, aber er kam „nach Hause“!

Mach es gut mein Kleiner!
Mein aktuell einziger Trost: du hattest hoffentlich eine tolle Kindheit in der Station und konntest den Winter in Husen genießen. Es war immer eine Freude dir zuzusehen. Ich habe keine Ahnung, was du hattest, auf jeden Fall nichts offensichtliches. Die Vorstellung, dich jetzt nach Arnsberg zu geben, ist für mich gruselig, es hilft mir ja auch nicht weiter, es macht dich nicht wieder lebendig.
Du wirst heute abend auf dem Balkon begraben, ich muss aber erst noch einen Blumentopf kaufen, die anderen sind schon belegt mit Eichies und Degus. Das mache ich, sehr gerne. Es tut mir so leid, dass dein Leben nach der Rettung so kurz war.
