… ein bewegendes/bewegtes Wochenende …
Hilfe, schon wieder so viele Tage seit dem letzten Blog vergangen und so vieles zu berichten …
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll … ich glaube, ich gehe wieder nach unseren einzelnen Stationen vor, dann habt ihr einen Überblick:
Wildwald Vosswinkel: eigentlich leer, eigentlich … als ich heute morgen dort ankam, war die Auswilderungsklappe offen. Nanu? Wer ist hier denn eingebrochen? Ziel war heute, den ganzen Müll (also Kletterseile, Alpakawolle, die abgenadelten Tannenzweige zu entsorgen, die Futternäpfe nach Hause zum durchspülen mitnehmen usw., usw. ) Was soll ich sagen, in einem der Kobel mit Alpakawolle hatten sich Mäuse eingenistet! Ich habe sie freundlich nach draußen expediert und die Klappe entsprechend – und jetzt doppelt gesichert – wieder verschlossen. Aller Müll raus, der nächste Step ist die Desinfektion & Reinigung und dann wird das Gehege erst wieder im Frühjahr 2027 besetzt, so der Plan.
Auswilderungsgehege in Husen: Erfreuen sich bester Gesundheit. Anbei Bilder von Sternchen, Plumpsi, Cindy, Franky, Isolde, Tristan & Henry:









Und wer glaubt, dass da alle immer Bilder „was werden“, weit gefehlt, ab und zu gibt es schon ziemlich lustige Bilder, die ich euch nicht vorenthalten will:

Bei einem Besuch mit KI, Simba, Wölfchen & Malvinchen hat sich mal eben „Wölfchen“ vom Acker gemacht, einfach ausgebüxt, durch einen Spalt in der Transportbox. Er fand von Anfang an die Gefangenschaft völlig doof, wollte keine Milch und hat jetzt sich selbst ausgewildert. 3 Tage später sitzt er in einem Kobel in der Tanne über dem Eichiegehege und tobt durch den Garten, altersgerechtes Futter und Wasser wird natürlich immer angeboten. Susanne und Heiko sehen ihn täglich…. ihn beim ausbüxen einfangen, unmöglich, der war schnell wie der Blitz. Tage danach jetzt „selbstgewähltes Schicksal“, es scheint aber seine Mission zu sein!
Zu den drei verbliebenen: Malvinchen und Simba stehen voll im Futter, KI auch, aber, wir werden am Dienstag die Zähnchen kontrollieren müssen. Das Kortison hat zwar die Schwellung an der Nase zurückgenommen, aber das sieht noch gar nicht gut aus. Alle drei sind aber von der Transportbox in den Laufstall umgezogen.



Wie, der Laufstall? Der war aber doch besetzt mit Teddy, Snowy und Findus…. und da kommen wir zu den Umzügen. Die Drei, wie auch Peanut & Butter sind am Samstag in die Pflegestelle nach Wesel umgezogen. Warum? Wir steuern auf das Ende der Saison zu, die Überwinterungsplätze werden knapp und insbesondere Peanut & Butter können dieses Jahr nicht mehr in die Freiheit, viel zu klein. Eine Überwinterung im Wildwald Vosswinkel ist aufgrund der Entfernung zu Unna und den Witterungsbedigungen im Wildwald (ist immerhin schon HSK) nicht möglich. Also, nur Dortmund Husen: Platz für 6-8 Tiere. Schweren Herzens, und das ist jetzt nicht so daher gesagt, habe ich die 5 ziehen lassen. Es war eine rein rationale Entscheidung für die Tiere, emotional hätte ich anders gestimmt. Aber auch das gehört zu einer Pflegestelle, rational zu entscheiden, zum Wohle der Tiere. Die Pflegestelle wird die Finder & mich entsprechend mit Bildern und Videos versorgen, vielen Dank dafür!!! Macht es gut Ihr 5.
Die letzten Bilder von ihnen, traurig, aber es ist für sie das Beste:



Und wer ist jetzt noch in der Station?
Daisy & Benni im 2. OG. Beide, ehemaligen Kryptos, wohlauf, bis auf Daisy, die hat ein Monsterabszess auf der Nase.

Sollte sie ihn sich bis Dienstag nicht selbst aufkratzen – und ich sie dabei erwischen, denn dann helfe ich nach – haben wir für Dienstag schon einen TA Termin, dann müssen wir aufmachen! Gleichzeitig käme dann KI mit seinem Zahnproblem und seiner nach wie vor verbeulten Nase mit und evtl. Degu Lemmi, der knirscht mit den Zähnen …. also wieder 3 Transportboxen nach Holzwickede …
Oben in der Quarantänestation immer noch Bärbel; erholt sich von ihrem 3. SHT, frisst gut … klettert aber nicht (was sie vor 3 Wochen noch gut gemeistert hat), hier muss ich abwarten, womöglich auch ein „Indoor-Überwinterungskandidat“, was bei den geplanten Umbauarbeiten in der Wohnung schwierig werden wird, aber warten wir mal ab, wie sie sich in den nächsten Tagen/Wochen entwickelt.
Habe ich jetzt alle? Nein? Natürlich nicht! Emma, mein Satellit im Wohnzimmer. Kommt trotz ihrer Linsentrübung sehr gut zu Recht, rappelschnell unterwegs, vor allem im Laufrad. Sie wird mit den Unterwinterern mit nach Husen wandern und dann schauen wir mal, wie sie da klar kommt. Entscheidung dann erst im Frühjahr, ob sie in die Freiheit kann.



So, was bleibt jetzt noch? Baumhasel sammeln: ich, bisher immer bei mir am Spielplatz… mit mäßigem Erfolg. Gestern kam aber der Anruf von unseren Vereinsmitgliedern Gerhard und Annette, sie fahren für eine Woche weg, da liegen noch Baumhasel. Also, alles gepackt und heute morgen los.





Hilfe! Das war in einer Fuhre nicht zu stemmen. Alles so gut es ging – im Regen, der mich unter der tollen Baumhasel nicht traf – eingesammelt, eine neue Vorgartendeko in Form von Baumhaselbäumchen erstellt und nach Unna gebracht.
In Unna dann denn „Trocknungsturm“ erweitert, der Entfeuchter läuft auf Hochtouren:


Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag werde ich auf jeden Fall wieder vor Ort sein, am Freitag und Samstag nicht, denn, da ist unser Stand beim Futterhaus in Holzwickede, das ist zeitlich und organisatorisch nicht zu schaffen:

Natürlich gibt es am Stand wieder Infos zu Eichhörnchen, unsere neuen Kalender und Zeit zum „schnacken“! Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Und sonst? Weil ich immer mal wieder gefragt werde: meinen 3 Degusenioren Lemmi, Speedy und Chap(py) geht es soweit gut, ein bisschen „holperig“ unterwegs, da ist auch schon Arthrose im Spiel, aber sie kuscheln viel und ich glaube, die freuen sich schon auf die „rote Sonne“ wenn es gegen Winter geht.




So, ich habe fertig für heute und genieße seit gestern abend die ersten Nächte, die ich durchschlafen darf (leider wache ich automatisch um 2 Uhr und um 5 Uhr auf).
Ich wünsche Euch morgen einen ruhigen Wochenstart!
