25.07.2026

Umzugswochenende & mehr

Jipee, Wochenende, Zeit hier mal ein bisschen was zu „arbeiten“ … zur Lage:

Auswilderungsgehege Wildwald Vosswinkel:
Nachdem Mama Lina und Leo über der Regenbogenbrücke sind, habe ich Mark und Finn, beide älter und größer, als Verstärkung zu Linus und Luca ins Auswilderungsgehege gebracht. Gestern dort gewesen, kühle 17 Grad, alle 4 wohlauf, die Futtertröge waren „fast“ leer, aber ich bin mir sicher, dass da einiges im Hackschnitzelboden versteckt ist.

Auswilderungsgehege Dortmund-Husen:
Die Fellnasen haben sich jetzt doch bequemt nicht mehr zurück zu kommen. Also Klappe zu, gestern schon mal desinfiziert, und wie immer mit der Hürde, die nächste Gloria-Spritze ist im Eimer (diesmal nicht die Dichtung, sondern der Spiralschlauch, auch durchpusten mit 5 Liter Leitungswasser hat das Problem nicht gelöst). Ich habe es bisher, auch mit Unterstützung der Firma, nicht geschafft, einen Drucksprüher zu finden, 5L, der unser Desinfektionsmittel aushält (enthält nicht nur Säure sondern auch Chlor und damit ätzend). Nachfragen bei anderen Pflegestationen „Ich kaufe am Anfang des Jahres 4 Stück davon ….!“ Ups …. also bin ich kein Einzelfall:

Morgen dann im „Wohnzimmer“ Lilo, Bernhard, Bianca, Timmy, Nesto, NN und Henry einsammeln und nach Husen bringen. Wird wie immer spannend, ich werde mit Sicherheit den ganzen Tag dazu brauchen, so wirklich handzahm sind die alle nicht mehr und mich mögen sie gar nicht, es sei denn, Futter- oder Wasserlieferung. Bilder gibt es erst im nächsten Blog, müssen noch gemacht werden, wie immer, die „letzten Bilder aus dem Wohnzimmer, die ersten aus dem Gehege“.

Je nach Ablauf morgen kann der Laufstall mit Risu, Sternchen, Hörnchen, Frida, Plumpsi und Mickey (noch oben im neuen Hörnchenzimmer) in das Wohnzimmer wechseln. Aber das halt erst, wenn das Wohnzimmer wieder „ordentlich“ ist, dazu brauche ich ein paar Stunden. Abwarten, evtl. verschiebt sich das auf Montag nachmittag/abend.

Mit Ihnen ziehen dann hoffentlich Anton & Cindy im Laufstall daneben, auch sie „reif“ fürs Wohnzimmer …

Bärbel in der Quarantänestation: ihr habe ich eben die volle Quarantänestation eingerichtet. Sie klettert noch nicht wirklich gut, alles sehr unsicher, sie braucht Zeit, aber auch mehr Platz. Den kann ich ihr geben, weil ein 2. Käfig noch im Karton im neuen Hörnchenzimmer liegt,

und der, muss noch aufgebaut werden. Das ist dann das Backup und die Hoffnung, dass künftig nicht mehr so viele Hörnchen in Küche-/Essbereich stehen müssen. Soweit geht es Bärbel aber gut, sie frisst gut, Kaka gut, also abwarten.

Chip, das absolute Sorgenkind. Er ist der Einzige von den Kleinen, der die Kryptos bisher überlebt hat, aber, hat auch Zahnprobleme. Am Mittwoch musste ich schon einkürzen, weil meine TA derzeit im Urlaub ist, er hat einen ordentlichen Unterbiss. Vor allem, er will nicht knabbern, er will nur Milch, die gibt es im Wald aber nicht. Da ist der TA-Besuch vorprogrammiert. Ansonsten hat er durch den Durchfall noch ein völlig strubbiges Fell … sehr friedlich, aber seht selbst:

Frank und Franky sind aus dem Inkubator (irgendwie fehlt jetzt dieses leise Brummen des Inkubators, völlig ungewöhnlich) in eine Transportbox umgezogen, Frank hängt noch ein bisschen hinterher, beide trinken aber gut und versuchen ihre ersten Schritte und Klettertouren durch die Transportbox.

Dann haben wir noch den 3erWurf: Henry, Tristan & Isolde. Sie kamen am Mittwoch an. Sie brauchten tatsächlich fast 48 Stunden, bis sie Sauger und Milch akzeptieren. Da braucht es wirklich viel Geduld! Aber, mittlerweile trinken sie alle gut, nehmen zu, hier sieht es ordentlich aus. Ich warte noch auf Hinterlassenschaften, denn wenn die gut aussehen, könnten sie zu Frank und Franky.

Tja, und da bin ich schon in der Langzeitplanung. Die 3. Welle steht bevor, eine Hitzewelle trifft uns wahrscheinlich auch noch und viele Pflegestellen sind jetzt im Sommerurlaub. Wie das funkionieren soll, keine Ahnung, aber ich bin weitesgehend raus. Einzig Hörnies aus Unna, da bin ich noch zu einer Aufnahme bereit.

Die 5 (Frank, Franky, Tristan, Isolde & Henry) sind ca. 5 Wochen alt, mit 12 Wochen ins Auswilderungsgehege, dort 2 Wochen, dann sind wir Ende September/Anfang Oktober bei der Auswilderung. Sie haben keine Vorräte, können sich keinen Kobel bauen …. würde aber bedeuten, dass unsere 6 Überwinterungsplätze in Husen (Danke an Heiko und Susanne, die das wieder auf sich nehmen!), bis auf einen, schon belegt wären. Der „Flaschenhals“ jedes Jahr. Abwarten …

Was gibt es noch? Ein neues Vereinsmitglied Verena „ardilla“ mit ihren „Eichhörnchen auf dem Balkon„, die nicht nur rege Spenderin, sondern auch aktiv im Eichhörnchenforum unterwegs ist, ist jetzt auch Mitglied. Herzlich willkommen!

Und, neben unzähligen Paketen, hat mich ein Paket erreicht, von der lieben Monika aus Bonn. Sie spendet nicht nur monatlich für den Verein, ich bekomme von ihr auch immer „Care-Pakete“ für „mich“ …. „Meine liebe Monika, vielen, vielen Dank dafür! So schöne Sachen!“.


Und noch mal am Rande, weil mich Claudi, unsere Kassenwartin, danach gefragt hat: „Wieviele Hörnchen hattest du bis jetzt?“ Das konnte ich schnell beantworten, denn ich habe ja mein Aufnahmebuch: 95. Gestorben in der Station: 49! Das machte mich auch stutzig! Von den 49 wurden 4 Tiere euthanasiert, sind wir bei 45, 35 davon haben die ersten 48 Stunden nicht überlebt, sprich, das waren die Tiere, die in den Hitzewellen total dehydriert, mit Fliegeneiern/-maden ankamen, … 6 habe ich an Kryptos verloren, 3 Sonderfälle, wovon einer mit dem Herzklappenfehler war. Und ja, die waren ja nicht lange da, nur bedenkt, jede Box, jeder Sauger, jede Spritze muss desinfiziert werden, der Müll, die ganzen Einmalunterlagen etc. muss alles weggebracht werden, also alles andere als „mal eben“. Die Verluste sind extrem hoch dieses Jahr. Und das, ist nur eine Zwischenbilanz. Eine Endbilanz bekommen dann unsere Mitglieder in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung, vermutlich Online und im November, so die Planung!