… ein etwas anderer Blog …
Als Erstes möchte ich mich für die ganz lieben und vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag heute bedanken. Sie erreichten mich auf den vielfältigsten Wegen: per Post, WhatsApp, Threema, „persönlich“, telefonisch, per Mail … da wurden alle „Wege“ genutzt. Vielen Dank dafür.
Chip: „Hej, was ist hier den los? Warum wird unsere Box jetzt plötzlich verkleinert und wo kommen denn die 4 Minis her?
Plumpsi: „Ich habe keine Ahnung, da steht ein großer Treckingrucksack im Flur! Werden wir schon ausgewildert? Wir sind doch noch viel zu klein!“
Sternchen: „Was sind das für 4 Kleine? Die kenne ich gar nicht. Die müssen wir auf jeden Fall wärmen! Wie heißt ihr denn?“
Thilo: „Ich bin Thilo und mit mir sind hier Frank, Franky und Jo“
Karlchen: „Na da bin ich mal gespannt, jetzt wird es schaukelig und das „Gebrumme“ kenne ich, ich glaube wir fahren mit dem Auto!“
40 Minuten später:
Karlchen: „Das Gebrumme ist weg! Hier riecht es ganz anders!“
Frida: „Stimmt, da hast du Recht, ganz viel Vogelgezwitscher … oh, jetzt wird es wieder „schaukelig“, ich hoffe mir wird nicht schlecht!“
Karlchen: „Untersteh dich, hier gibt es keine Spuktüten! Unser Kobel war ja auch immer wie ein schwankendes Schiff so hoch im Baum, das musst du doch aushalten können!“
30 Minuten später:
Swiffy: „Wir sind da!“
Jo: „Wo da? Ich seh nix!“
Mila: „Ist ja auch kein Wunder, du hast Augen und Ohren noch zu! Ich erzähl dir mal: da ist ein großer Teich, da schwimmt etwas auf dem Teich, 1 großes Tier und 4 Kleine dahinter, ein großes Holzhaus mit einer Glasfront, rießigem Tisch draußen, da werden wir gerade abgestellt und es duftet hier, herrlich!“
Jo: „Das rieche ich, sogar sehr gut. Was ein Mist, möchte ich sehen, ich glaube ich reiße mal ein Auge auf … aber da ist alles so verschwommen!“
Mila: „Du Dussel, das dauert ein paar Tage, bis du klar sehen kannst,
Chip: „Na das wird ja spannend jetzt, was machen wir hier?“
Kermit: „Hej, wir sind auch noch da! Ich und Fluffy. Uns geht es leider noch nicht so gut, Swiffy sagt, wir hätten so was wie Endoparasiten, was auch immer das ist. Wir haben auf jeden Fall beide Bauchgrummeln. Deshalb sind wir noch in einer 2. Box, wir sollen Euch nicht anstecken!“
Risu: „Na dann mal gute Besserung, in der Hoffung, dass ihr euch dann bald hier zu uns gesellen dürft. Und immer schön die Milch und Medies trinken!“
Zur Erklärung: ich war in der Nacht auf meinen Geburtstag im Wildwald Vosswinkel im Libellenhaus. Mit der Hitzewelle konnte ich nicht ahnen, dass ich 15 Eichies mitnehmen musste. Der Treckingrucksack war zu 3/4 mit Eichiematerial bestückt, 1/4 für mich, davon die Hälfte die Kameraausrüstung. Fütterungen unter dem Holzdach, bei Kerzenschein usw. alles inclusive. Am nächsten Morgen gab es noch einen großen Frühstückskorb für mich und dann ging es wieder zügig nach Hause, denn die Selbstversorger-Hörnchen können sich zwar selbst versorgen, aber mitunter sind bei dem Wetter mal ganz schnell die Wasserschalen leer.












Deshalb hier jetzt die Vorstellung der Hörnchen, die mit im Wildwald waren:
Die Minis:
„Jo“, männlich, 70,2g, hat seit heute die Augen auf!
„Franky“, 43,3g, kommt von der Pflegestelle in Altena
„Frank“, 36,9g, kommt ebenfalls von der Pflegestelle in Altena
„Thilo“, 38,2g, kommt von meinem Arbeitskollegen Sebastian aus Unna; er war zum Zeitpunkt erst 3 Tage alt und hatte noch Reste der Nabelschnur am Bauch







Die Midies:
„Sternchen“, 118,6g, besonderes Merkmal, weiße Pfote, möchte mal so gar keine Milch mehr und ist das „Zugpferd“ in dieser Gruppe.
„Plumpsi“, 130,2g, sehr verfressen, kam als Nackie hier an, hatte ein Schädel-Hirn-Trauma. Bei ihm kämpfen wir noch mit dem einen Auge, das immer wieder zuklebt. Medies sind am Start, Motorik wird immer besser, vor allem im „Zusammenspiel“ mit den anderen Eichhörnchen, das trainiert!
„Frida“, 125,5g, sehr agil, trinkt sehr gut, wächst sehr schnell
„Risu“, 122,9g, der Name ist die japanische Übersetzung für Eichhörnchen, ein eher ruhiges Hörnchen, trinkt sehr sauber, ein Schnutentuch ist bei ihr kaum nötig.
131g, trinkt gut, Pipi und Kaka gut (hier fehlt mir leider noch ein Name vom Finder)
Mila 81,9g, weiblich, pfeift mich immer gnadenlos aus, wenn ich zu langsam bin oder sie nicht die Erste an der Spritze ist.
Chip: 81,5g, das 2. Auge ging tatsächlich erst 3 Tage später auf, aber jetzt sind beide Augen geöffnet.
Karlchen: 95,9g männlich, alles im grünen Bereich







Die Krankheitsfälle (trinken beide sehr schlecht und sind sehr dürre) und damit in der 2. Box:
„Kermit“ 70,5g hat Kokzidien und Würmer
„Fluffy“ 55,5g ebenfalls Kokzidien und Würmer
Beide haben die Augen schon auf, sprich, extrem untergewichtig und das Gewicht steigt kaum, weil sie auch beide sehr mäkelig im Trinken sind und die Würmer „mitfuttern“. Sie brauchen gedrückte Daumen!



Die „Selbstversorger“ stelle ich dann im nächsten Blog vor (Wohnzimmer und 2 Laufställe). Ansonsten gilt hier jetzt Aufnahmestop, ich vermittle nur noch, denn der Notruf soll ja bleiben.
