mühseliges Ende der Eichhörnchensaison …
Es gibt schon wieder so viel zu berichten:
Allem voran, die Buchungen für den Kinofilm „Die Eiche – mein zu Hause“ laufen so langsam an, da sind aber noch einige Plätze frei … Wer am 13.11.2026, 17.00 Uhr Zeit hat und sich auf einen Naturfilm freuen möchte, gerne buchen. Danach noch über den Weihnachtsmarkt in Unna schlendern …

Hier der Trailer (Youtube)
Jetzt zu der ausklingenden Saison:
Auswilderungsgehege Wildwald Vosswinkel: wartet noch auf die Desinfektion, wöchentlich werden die Futterstationen im Wald aufgefüllt, derzeit unbesetzt, erst wieder im Frühjahr 2027, sprich „Gehege in der Winterruhe“. Nichtsdestotrotz muss auch da was getan werden, hat aber aktuell durch die „Nichtbesetzung“ keine Dringlichkeit.
Auswilderungs-/Überwinterungsgehege in Dortmund Husen: da ist schon einiges an Dringlichkeit da: die Hörnies im Wohnzimmer (aktuell: Emma, Malvinchen, Simba, Benni und Daisy) schlagen alle Geschwindigkeitsrekorde und zwar in jeglicher Hinsicht: rasend schnell, das Laufrad steht nie still und muss dementsprechend mal öfters „grundgereinigt“ werden, die Hinterlassenschaften, flüssig und fest, werden mal ordentlich zwischen die Ritzen getrampelt. Im Wohnzimmer selbst ist ein gemütliches sitzen und Bilder machen, kaum mehr möglich: entweder habe ich die auf dem Kopf, knabbernd an meinen Zehen oder ich muss meine Kameras vor den Nagezähnchen schützen, das ist ein „Dreikampf“. Und, das Futter, ich habe keine Ahnung, wo die das alles hinschaufeln, aber nach 3 Stunden sind die Futterschalen leer, ratzekahl leer. Bucheckern, Zuckermais, Baumhasel werden aktuell „eingeatmet“, außer einem abgefressenen Kolben ist nichts mehr zu finden. Hier mal wieder ein paar, ganz viele Bilder….

















Ups, da fehlt doch einer: ja, heute morgen musste ich Martin „zwangsweise“ aus dem Wohnzimmer rausholen. Er war heute morgen nicht am Start, also gesucht und … gefunden. Das „Rausnehmen“ fand er total doof, aber Popo verklebt, Durchfall. Er ist ein sehr schüchterlicher Eichkater. Das Rausnehmen hat er mir mit mehreren Bissen gedankt (und nein, wenn man fotografieren will, hat man keine Handschuhe an, das würde nicht funktionieren); eine kleine Blutspur vom Wohnzimmer in den bereitstehenden Laufstall, war aber nur mein Blut, er natürlich unverletzt. Hier muss ich erst mal sehen, was er hat, ist es nur der Stress, oder schlummert da was. Werden die nächsten Tage zeigen. Aktuell sitzt er oben, neben Bärbel, in der Quarantänestation. Ich brauch die Hinterlassenschaften von ihm, um alles Weitere abklären zu können.
Sind wir bei Bärbel: Status nach wie vor ungeklärt. Aktuell das Problem, dass die Krallen zu lang werden und sie sogar in den Einmalunterlagen hängen bleibt.

Bärbel als adultes Tier halten und Krallen schneiden, unmöglich. Mit ihr werde ich wohl auch zur TA müssen, sie ist informiert, mit Bildern über die Krallenlänge, dann können wir auch mal nach den Hinterläufen und der Hüfte sehen, das wird bestimmt auch spannend.
Fehlt noch der Neuzugang „Seppl“. Er hatte erst keinen Namen, bis ich mit ihm, ein Tag nach Ankunft, bei meiner TA auftauchen musste: Bisswunde und nicht zu knapp. In der Zwischenzeit waren wir noch mal da, denn es bilden sich neben der Bisswunde noch der ein oder andere Abszess, das war eine richtige Vulkanlandschaft. Alle aufgemacht. Antibiotika bis unter die Schädeldecke, er braucht wirklich gedrückte Daumen. Auch sehr scheu. Woher der Name kam? War meine TA: Seppl der letzte Zwerg von Schneewittchen, in der Hoffnung, dass es jetzt wirklich das letzte Eichhörnchen dieses Jahr ist. Dann würde ich bei Nummer 125 für dieses Jahr stoppen. Warten wir mal ab:


Und sonst? Die letzte Baumhaselernte ist eingefahren,

jetzt kommen die Walnüsse (schön, dass sich die Nüsse „absprechen“). Fleißiges sammeln! Ein großes Dankeschön an die Mühlhausener Dorfstraße und an das Oberdorf in Werl. Da liegt schon einiges zum Trocknen in der Garage aus:

und der Baum in der Mühlhausener Dorfstraße ist noch nicht „abgeerntet“. Vielen Dank dass wir, Claudi & ich, hier sammeln dürfen. Frische Nüsse von 2026, ungespritzt!




Naja, so ein paar Kollateralschäden gibt es dann bei uns auch, v.a. bei Claudi, da braucht’s zum sammeln andere Handschuhe. Mit Walnussblätter kann man Ostereier braun färben, Handflächen gehen auch!

Aber wir machen es gerne und jede Nuss ist ein Gewinn für den Verein, oder die Eichies.
Was war sonst noch: die Tannen für das Überwinterungsgehege in Husen habe ich beschafft. Obwohl Anfang Oktober gibt es kaum Tannen „im Topf“. Erst bei Augsburg, dann bei Dehner – Fehlanzeige, also wieder zu Giesebrecht nach Lünen. Kaum auf dem Parkplatz vorgefahren, grinste mich Herr Giesebrecht schon an:
„Oh, sind wieder Tannen für die Eichies fällig?“;
„Ja, die jetzigen haben nicht eine Nadel mehr am Ast!“
„Soll ich mitkommen, oder wissen Sie wo sie stehen?“
„Nein, weiß ich, alles gut!“
Ab mit der Karre durch den Verkaufsraum und da stach mir eine Tanne ins Auge, ca. 3,5 Meter hoch, die hätte uns bestimmt allen gefallen:

Leider weder für das Auto, noch für das Gehege tauglich …. so habe ich mich für 2 Zwergrotfichten entschieden. Sie wachsen sehr langsam. Ob sie überhaupt eine Chance zum Wachsen bekommen??? Ziemlich unwahrscheinlich …. Halbwertszeit ca. 6 Monate!


Was gibt es noch: eine Erinnerung an unsere Vereinsmitglieder:

Und jetzt wirklich zum Schluss: Kalender 2027 sind aktuell nur noch wenige da, ich bestelle nach. Wer noch Bedarf hat, bitte melden!

Und passt bitte auf:

Fertig für heute!
