… Aufregung und Trauer, die keiner braucht ….
Aktueller Stand:
Auswilderungsgehege Husen: Marina, Trick, Track, Peppi, Detlef
Laufstall: Jaan, Löwe
Inkubator: Fipps, Speedy
Fangen wir von oben an: Auswilderungsgehege in Husen ist alles in Ordnung. Auch wenn ich bei meinen Besuchen nicht alle Fellnasen auf einmal sehe, Susanne und Heiko bestätigen: „Alle unterwegs!“, das ist die Hauptsache. Wann die „Exit-Klappe“- aufgeht, haben wir noch nicht entschieden, das machen wir gnadenlos vom Wetter abhängig. Wir haben sie ja nicht den ganzen Winter durchgefüttert und lassen sie dann zu früh raus, so dass sie keine Überlebenschance haben. Im Endeffekt haben die 5 das große Los gezogen: den ersten Winter mit AI, kuscheligen Kobeln und Rundumversorgung. Hier ein paar neue Bilder:









Jaan und Löwe sind ja in einen kleinen Laufstall umgezogen, der Bewegungsdrang, vor allem bei Jaan, wird erheblich größer. Löwe macht gerade so ein bisschen Probleme mit der Verdauung. Kot habe ich untersucht, aber nix gefunden, mal abwarten, wenn es bis Mittwoch nicht besser wird, kommt eine Kotprobe zur TA, die „sieht“ mehr als ich. Auch hier ein paar Bilder, sie dürfen täglich schon mal im „noch-Wohnzimmer“ schnuppern, ich denke, am Wochenende mutiert es zum Hörnchenzimmer.












Ja, und jetzt zu dem traurigen Teil. Ich habe von den 5Lingen (Fips, Kalli, Trixi, Tiffy, Sunny) tatsächlich 4 verloren. Warum? Beweisen kann ich es nicht, aber ich denke nicht, dass es an meiner „Pflege“ lag. Es waren auch andere Pflegestationen mit „Tipps“ am Start, die dann irgendwann mit den Schultern zuckten und sagten: „Nee, mehr fällt mir auch nicht mehr ein!“ „Fips“, der jetzt noch letzte Überlebende, hat vor 2 Tagen die Augen aufgemacht, mit 48g! Ein Eichhörnchen mit 4 Wochen sollte mindestens das doppelte wiegen! Das es „Microhörnchen“ sind, war recht schnell klar, aber dass sie so „zurück“ sind, hätte ich nicht gedacht. Wo liegt das Problem? Die inneren Organe wachsen wesentlich langsamer als der gesamte Körper, bedeutet, je schneller das Eichhörnchen wächst, um so mehr sind die inneren Organe belastet, das Problem ist auch von unseren Frühchen bekannt. Und wenn Lunge und Herz den wachsenden Körper nicht versorgen können, ist irgendwann … ich habe es immer daran gemerkt, dass ich sie aus dem muckeligen Inkubator rausgenommen habe, sie aber „kälter“ waren als meine Hand, dann war klar, bei der nächsten Fütterung sind sie über der Regenbogenbrücke. Pipi, Kaka war bis zum Schluss alles ok, das habe ich hinbekommen …. und so, habe ich jetzt Kalli, Trixi, Tiffy und Sunny binnen 24 Stunden verloren. Nicht schön …. Fips kämpft noch weiter, ob er es schafft, da gebe ich mit Sicherheit keine Prognose ab.


Und ja, ich habe die Mama von den 5lingen nach Arnsberg zum CVUA gebracht. Todesursache war kein Gift (das war mir wichtig zu wissen, denn das wäre über die Muttermilch auf die Kinder übergegangen) aber, sie war mit 240g und 5lingen total unterernährt. Und dann macht der Verlauf irgendwie einen Sinn … jetzt ist sie zumindest mit 4en wieder auf Wolke 785 vereint.
Aber Fips ist nicht alleine: in der Zwischenzeit kam von meiner Steppkollegin Sabine (danke für’s bringen & Spende) noch „Speedy“ dazu. Er ist ca. 1 1/2 Wochen jünger als Fips, bekommt aber mehr auf die Waage! Da sieht man dann den Unterschied. Sie brauchen beide ganz fest gedrückte Daumen.





