01.04.2025

… kein Aprilscherz …

Man muss ja heute aufpassen, dass man nicht in den sehr wechselhaften April „geschickt“ wird. Hier ist es gefühlt auch sehr wechselhaft … eine kleine Übersicht, wie immer:

Auswilderung Wildwald Vosswinkel: keiner
Auswilderung Husen: Wido, Oscar, Sammy, Luca, La Signora und Maily
Wohnzimmer: Elli, Bruce, Willis, Demi, Tallulah
Balkontransportbox 1: Taylor, Chip, Thea, Trixi,
Balkontransportbox 2: Mendi, Mayo

Wir fangen mal wieder von oben an. Die „Husener“ sollten eigentlich am letzten Wochenende in die Freiheit gehen, vielmehr, die „Klappe“ in die Freiheit aufgehen. Die allgemeine Wetterlage im April – wechselhaft, z.T. noch mit Frostnächten – hat uns dazu veranlasst, eine Woche zu schieben, also nächstes Wochenende. Wie wir alle wissen, kann man sich auf Wettervorhersagen nicht unbedingt immer verlassen und schon gar nicht im April. Nächstes Wochenende ist es soweit … deshalb noch Zeit ein paar Bilder zu präsentieren:

Die Wohnzimmer-WG: Elli wohnt ja schon länger dort – alleine – und ist ein hyperaktives Mädel. Sie bekommt jetzt dauerhaft Gesellschaft (Probewohnen läuft ja auch schon seit ein paar Tagen). Somit sind Bruce, Willis, Demi und Tallulah in „ihren“ Laufstall im Wohnzimmer umgezogen. In der Nacht werden die „Kleinen“ noch eingesperrt, aktuell sind es noch so mehr „Couchkinder“, Elli sucht sich ihren Schlafplatz selbst, entweder im Katzenkratzbaum (dessen Aufbau uns schon so einige Nerven gekostet hat) oder im Katzentipi.

Wer aufmerksam den Blog ließt, erkennt, dass wir Taylor „zurückstufen“ mussten, er war bisher in der obigen Gruppe mit drin. Taylor ist leider nach wie vor ein kleines Sorgenkind. Er nimmt zwar brav zu, aber wir haben 4 verschiedene Milchsorten ausprobiert, dazu an Nahrungsergänzungsmitteln was geht (Perenterol, Heilerde, Flohsamenschalen, Dysticum etc…), wir konnten immerhin den Durchfall eindämmen, aber seine Verdauung läuft alles andere als „normal“.

Taylor nach einer Nussbreischlacht …

Da er der Kleinste in der bisherigen Gruppe war, haben wir ihn in die Gruppe von Chip, Thea und Trixi gebracht, da ist er jetzt der „Größte/Schwerste/Älteste“ und hat keinen zusätzlichen Stress, sich in der „älteren“ Gruppe behaupten zu müssen. Scheint ihm auch gut zu tun. Chip ist/war ja das nächste Sorgenkind. Seine Kopfschiefhaltung hat sich erheblich verbessert, er dreht sich nicht mehr im Kreis und ist gestern wieder zu seinen Geschwistern Thea und Trixi zurückbeordert worden. Sprich, eine kleine, feine Truppe. Mehr Bilder folgen im nächsten Blog …

Ja, und dann haben wir noch 2 Neuzugänge: Mendi aus Menden und Mayo aus Schwerte. Normalerweise nehmen wir ja keine Eichhörnchen außerhalb vom Stadtradius Unna auf, da aber Simone in Altena mit gebrochenem Arm ziemlich „handlungsunfähig“ ist, Pflegestelle Schwerte wie auch Anke und Thomas in Münster noch ihren Urlaub genießen, helfen wir aus. Wenn sie zurück sind, wird es wohl die ein oder andere „Verschiebung“ geben.

Zu Mendi: sie ist abgestürzt und durch ein Regenfallrohr gefallen, derbe auf die Nase. Sie wurde von der Wildtierhilfe Eslohe vermittelt, Fahrer standen bereit und haben uns die Kleine gebracht, ca. 6-7 Wochen, vielen Dank für den „Service“. Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass sie den rechten Hinterlauf nicht „ordnungsgemäß“ benutzt, also ab zum TA. Gebrochen ist nix, womöglich eine Zerrung und sie schont. Auch die Hüfte sieht gut aus. Sie braucht Zeit.

Ein Tag später kommt Mayo zu uns, auch hier, vielen Dank an die Finderin aus Schwerte, die uns die Kleine gebracht hat. Und nein, der Name Mayo ist ein „Kürzel“ der beiden Kindernamen und hat nichts mit der weißen Masse zu tun! Mayo ist auch abgestürzt, blutige Nase und konnte gesichert werden, denn „blutige Kinder“ werden von der Mutter definitiv nicht wieder zurückgenommen, das würde z.B. ein Marder riechen und dann wäre der ganze Wurf gefährdet.

Da beide so kurz hintereinander hier eingetroffen, vom Alter ähnlich sind, haben wir sie -allen Quarantänemaßnahmen zum Trotz – zusammengesetzt. Es hat keine 10 Minuten gedauert und sich kuschelten sich an …