20.08.2026

… ein kleiner „Rundumschlag“ (mit Überlänge)

Chip hat ja schon einiges verraten, ich drösel das jetzt mal auf, was hier so in der letzten und dieser Woche los war. Aber als Erstes: es haben uns wieder viele Spenden erreicht:

==> Friedrich Theodor aus Aachen
==> Aleandro
==> Anja mit „Summer Nuts“
==> Deborah
==> Dennis (Finder von Fundus)
==> Monika aus Bonn mit ihrer monatlichen Spende

Vielen Dank an alle für Eure Unterstützung!

Auswilderungsgehege Dortmund – Husen:
Hier ging die Freiheitsklappe am Sonntag auf: Lilo, Bernhard, Bianca, Timmy, Nesto, Henry dürfen nach draußen. Laut Heiko und Susanne sind „Stand gestern“ noch 2 drin, unklar, ob sie immer wieder zurück kommen oder noch gar nicht draußen waren. Sie haben noch Zeit, die nächsten -und letzten für Husen, die noch in diesem Jahr ausgewildert werden – können noch 2 Wochen im Wohnzimmer hausen. Hier die letzten Bilder der „Husener“:

Auswilderungsgehege Wildwald Vosswinkel:
Hier sind 5 Eichies aus dem Wohnzimmer am Samstag eingezogen: Hörnchen, Frida, Mickey, Risu, Anton. Mittlerweile haben sie sich eingewöhnt, den ersten Regen genossen, fressen unglaublich viel! Sie werden die letzten Hörnchen sein, die hier in die Freiheit entlassen werden. Bilder wie immer leider Mangelware, es ist einfach durch das dichte Blätterdach zu dunkel. Aber, in der Hitzeperiode war das ein Segen für die Fellnasen, denn mal eben das Fell „ausziehen“ können sie ja nicht.

Hörnchen-Wohnzimmer:
Hier sitzen aktuell von der „Vortruppe“ noch Sternchen, Plumpsi & Cindy (sie gehen in die Verlängerung), neu hinzugekommen sind Franky, Isolde, Tristan, Henry. Nach kurzer Eingewöhnungszeit machen sie schon ordentlich Wirbel im Wohnzimmer.

Transportbox 1:
Findus, kam am 17.08.2026 voll mit Fliegeneiern und geschlüpften Maden, Verletzungen, in die sich die Maden vielleicht schon eingefressen haben inclusive. Da war wirklich Eile geboten. Alles abgesammelt, und zwar in weiter Entfernung von den andern Hörnchen (GästeWC) und dann durfte das Ozongerät wieder im GästeWC starten. Entsprechende ABs mussten natürlich sein. Er kam mit einem Startgewicht von 71g und ist heute aktuell bei 91,2g, nimmt also sehr gut zu. Fraglich, was die Maden vielleicht für Schäden in Findus gemacht haben, das wird erst nach 1-2 Wochen klar. Er braucht also noch gedrückte Daumen. Ist aber wirklich ein sehr lieber Eichkater, obwohl er das Auskämmen der Fliegeneier über sich ergehen lassen musste.

Transportbox 2:


Hier wohnen aktuell: Benni, Daisy, Sandy, Corazon. Corazon ist eine kleine Eichkatze, die eigentlich Feriengast von der Pflegestelle Lünen-Brambauer („Flo“) ist. Sie war zusammen mit Aimee & Amor, die aber „gewichtstechnisch“ schon weiter waren. Deshalb in meine Gruppe umquartiert. Corazon ist – ähnlich wie mein Benni – schwierig beim füttern, ein richtiger Saugreflex ist nicht da, da wird ordentlich „geschlabbert“ und führt zu langwieriger Fellpflege. Aber sie ist in der Gruppe gut angekommen, hier wird gekuschelt!
Benni, eben wie beschrieben, nimmt wie Corazon nur schleppend zu. Trinkt „unsauber“ und hat manchmal so gar kein Bock auf Milch. Da ist man als Pflegestelle froh, wenn das Selbstversorger werden!
Daisy, macht sich super gut, trinkt ordentlich, die ist voll „auf der Spur“, hat jetzt schon 121g.
Sorgenkind Sandy mit der „dicken Backe“: Mit ihr war ich letzten Donnerstag noch bei meiner TA in Holzwickede (die jetzt im wohlverdienten Urlaub ist); der Abszess ging in den Maulraum auf, d.h. Antibiotika, denn die Abszessflüssigkeit ist höchst bakteriell belastet und wird dann logischerweise in den Magen abgeschluckt. Über das Wochenende wurde es einfach nicht besser, vielmehr, die Backe wurde immer „härter“, sprich, der Abszess hat sich verkapselt. Also am Montag Termin bei der TA von „Flo“. Abszess aufgemacht …. weiter ABs, aber, er füllt sich immer wieder. Morgen der nächste Termin. Die arme Maus.

Inkubator: hier leben Simba, Cindy und KI. Hier sieht alles erst mal gut aus, sie sind ca. 3 Wochen alt und trinken ihre Milch recht gut. Cindy muss morgen mit zur TA, denn sie hat ein dickes Gelenk. Bekommt aktuell Traumeel, aber das soll sich die TA noch mal ansehen, ob wir da nicht noch mehr machen müssen. Bewegen kann sie das Hinterbeinchen ohne Probleme, da sitzt irgendeine Entzündung.

Gehen wir ins Obergeschoss:
In der Quarantänestation lebt nach wie vor Bärbel. Seit ein paar Tagen fängt sie an zu klettern und mit den Kletterseilen regelrecht zu spielen. Am liebsten liegt sie in der Häkelhängematte von Marlén aus Berlin, stundenlang … krabbelt obendrauf, hangelt unten entlang. Fotos, keine Chance, Bärbel ist wild und haut, wie damals Lina auch, sofort ab, wenn sie mich sieht. Sie ist rein webcamüberwacht. Irgendwann gibt es davon auch Videos …. es geht ihr gut. Je nachdem, wie ihre Entwicklung weitergeht, würde ich sie, nach Auszug der Hörnchen im Wildwald, testweise ins Auswilderungsgehege bringen, um zu sehen, wie sie damit klar kommt, oder ins Wohnzimmer oder …. hier ist irgendwie immer Bewegung.

Im Hörnchenzimmer 2 stehen ein Laufstall und ein großer Käfig. Im Laufstall von „Flo“ sind aktuell Sirius, Amor und „meine“ Petra. Petra ist ein absolutes „Schwergewicht“ für ihr Alter, fordert aber auch ihre Milch ein. Sirius und Amor sind mir gegenüber „zugänglich“. Das ist immer ein Problem, dass sie, wenn sie im „Ferienlager“ sind oder dauerhaft eine Pflegestelle wechseln, die Stimme nicht kennen und wissen gar nicht, wie ihnen geschieht. Aber die beiden sind gut „händelbar“, auch wenn sie ab und zu aus der Hand „ausbüxen“ wollen. Trinken alle 3 gut, das Futterschälchen wird geräubert, sprich, auf dem Weg zu „Selbstversorgern“.

Der große Käfig belegt mit „meinem“ Chip, sowie Tantor, Taranee, Leandra und Aimee von Flo. Alles ehemalige Kryptohörnchen, klein, spirlig, quirlig. Und auch da zeigt sich: komme ich in den Raum, sind alle von „Flo“ weg, allein Chip steht an der Tür und fordert ein Leckerlie. Bilder nur von Chip, der Rest ist gnadenlos weg. Vielleicht in der nächsten Woche, wenn sie sich an mich gewöhnt haben.

So, jetzt hätten wir eigentlich alle in der Station. Ich möchte aber noch von Peppa berichten (alle die meinen Status vom Hörnchenphone sehen können, haben mitgefiebert): Peppa kam am 14.08.2026 zu mir, eine wunderschöne, nette kleine Eichkatze, brachte nur 2-3 Zecken mit, trank sehr gerne, erst die Elektrolyte, dann ihre Milch. Was gar nicht klappen wollte, war Pipi machen. Die Erinnerungen an unseren Sweety vor ein paar Jahren waren sofort wieder da. Ich habe alles versucht, RodicareUro, AB, alles ohne Erfolg. Am Sonntag in die Tierklinik Ahlen mit ihr. Der TA war nicht wirklich gewillt sie zu behandeln, sie wäre ja noch fit, alles in Ordnung. Den TA habe ich nie gesehen, eine MFA gab mir eine Salbe, die ich auftragen sollten, denn um den Harnzapfen war sie blitzeblau. Die Salbe sollte das Hämatom zügig zurückfahren. So wirklich glücklich war ich mit der Diagnose und der Behandlung nicht. Ich habe Peppa dann restriktiv Flüssigkeit gegeben. Am Montag Morgen dann zur TA in Unna, alles unverändert, kein Pipi. Blase punktiert, Peppa hat das super über sich ergehen lassen, am nachmittag machte sie den letzten Atemzug. Beim Ultraschall morgens war aber auch zu sehen, dass sie schon Wasser im Bauchraum hatte, womöglich Urin. Und da sind wir dann bei den Erinnerungen, Sweety, dem -quasi in meiner Hand – die Blase geplatzt ist, auch da, war ich damals bei Dr. Wolf in Schwerte, war nichts zu machen. Eichhörnchen, die kein Pipi und /oder Kaka machen können, sind immer eine Vollkatastrophe, keine Chance, auch nicht für Peppa. Mach es gut meine Kleine, du hattest einen denkbar schlechten Start.

So, jetzt ist erst mal Schluss hier, die „lebenden“ Eichies brauchen ihren Support. Und wer denkt, dass man so einen Blog „mal eben“ schreibt: er hat mich, mit der Bildbearbeitung, über 3 Stunden gekostet.

Was steht sonst noch an: am Wochenende muss jetzt endlich die Kalenderproduktion starten, dass wir zum Herbstfest beim Futterhaus am 18./19.09.2026 was haben, bedeutet, über 5000 Bilder sichten, die Kalenderbilder zusammenstellen und in die Produktion geben. Morgen mittag ist Wochenende …