… zu viel zu berichten ….
Als Erstes möchte ich von Quiara berichten. „Quiara“ ist ein ELO wie „Dickel“ und lebte mit Wenke bei Ilona & Wolfgang (Mitglieder im Verein Aktion Eichhörnchen), gut behütet, betütelt, einfach nur ein schönes Umfeld. Die Beiden haben uns damals zu „Dickel“ verholfen … Quiara leidete an der sog. Kupferspeicherkrankheit und wurde jetzt 9 Jahre. Die Krankheit war wahrscheinlich nicht die ursächliche Todesursache, aber ein geschwächter Körper zieht alles Mögliche nach. Ilona und Wolfgang mussten sie letzte Woche Mittwoch gehen lassen. Was für ein schlimmer Schritt und was für ein Ärztehopping, das sie und Quiara in den Tagen davor durchgemacht haben, immer zwischen „Hoffen & Bangen“. Es ist leider vorbei und ich danke Ilona, dass sie mich heute persönlich informiert hat. Es tut mir sehr leid. Hier meine Lieblingsbilder von Quiara


Jetzt zu den Hörnchennachrichten, die sich hier wahrlich „stapeln“:
Den 3 Auswilderern im Wildwald Vosswinkel (Amy, Fridolin, Frodo) geht es gut, ich habe sie heute in der Mittagspause besucht, das Buffet ist geplündert, also alles nachgefüllt, Frodo war sogar in der Mittagspause aktiv und rapste durch das Gehege. Bilder, sorry, hatte die Kamera vergessen … hole ich am Wochenende nach, muss am Wochenende öfters in den Wildwald, aber dazu später!
Vor ein paar Tagen hatte ich ja noch geschrieben, dass ich nicht verstehe, warum in den Welpenlaufställen die Zipper der Reissverschlüsse sowohl von innen als auch von außen angebracht sind. Gestern habe ich es verstanden! In meiner aktuellen 3erMädels-Gruppe (Holly, Fluffy und Sofie) ist Holly, will eigentlich keine Milch mehr (nicht schlimm), muss aber noch „Pipi gemacht kriegen“, kann sie nicht alleine. Die Dame ist nicht sehr zugänglich. Also nur eine Chance, ich rein in den 1,5m Laufstall, Zipper von innen zu und die Dame in die Hände kriegen. Klappt! Also dafür sind die Zipper von innen!!! Und Videos, nein, das wäre zu peinlich, aber bestimmt lustig!



Blonko ist und bleibt leider ein kleines Sorgenkind. Ich war am Mittwoch noch mal mit ihm bei der TA, aber auch, weil seine Backe anschwillt. Er hat einen Abszess, der aber „inwändig“ schon abläuft. Er braucht 10 Tage Antibiotika und Medies, damit der Eiter besser abläuft. Kauen ist im Moment für ihn wahrscheinlich nicht so toll, aber ein Butterkeks geht immer. Er ist von Holly, Fluffy und Sofie deshalb aktuell getrennt, bis wir mit der Behandlung durch sind. Sollte die Backe nicht komplett abschwellen, muss er sediert werden und die Backe, oder vielmehr der Abszess von außen geöffnet werden. Kenne ich schon, Alexa war 2018 die erste, die durch diese Tortour musste, aber sie war später auch wildbahnfähig. Seine unteren Schneidezähne sehen besser aus, auch wenn einer wieder „abgebrochen“ ist, aber sie stehen schon „fast“ nebeneinander. Leider ist er auch ein ganz zappeliger, eben ist er mir mal wieder durchgegangen und bei den Degus „eingebrochen“, da konnte ich ihn relativ schnell wieder einfangen.

Neuzugänge:
„Zappel“, das Hörnchen aus der Regenrinnenröhre mit dem SHT, hat es leider nicht geschafft. Trotz spritzen, füttern wollte er nie trinken bzw. abschlucken, wurde immer schwächer und ist dann eingeschlafen und über der Regenbogenbrücke. Ich vermute, da war mehr „kaputt“ als ich gesehen habe, bei Tieren können wir nur „symptomatisch“ arbeiten, sie können uns nun mal nicht erzählen wo es „zwickt“ oder was „weh tut“. Mach’s gut mein Kleiner, du hattest so wunderschöne Ohrpüschel, die hätte ich gerne lebend irgendwo in einem Auswilderungsgehege gesehen. Hat leider nicht geklappt!

Neuzugang„Nussi“, leider auch kein „leichter“ Kandidat: Zecken, Flöhe und vor allem Milben, ganz kritisch, Pfotenballen schon weiß, hat die Nacht nicht überstanden, obwohl ich ihn noch gespritzt habe. So langsam gehen mir die Kanülen aus, aber Ersatz ist jederzeit in der Apotheke beschaffbar, Logistik „on demand“. Vielen Dank an die Finder, die den weiten Weg auf sich genommen haben und vor allem auch für die Spende!!!

Und der nächste Neuzugang „Mike“ aus dem Föhrenweg, sprich aus meiner Straße! Bruder zu Robby. Auch er Microhörnchen, immerhin 10g schwerer als sein Bruder. Trinkt auch sofort super gut. Ich habe mir noch mal den „vermutlichen“ Baum angesehen, in dem der Kobel sein sollte. Spechtloch. Wie da eine trächtige oder erwachsene Eichhörnchenmama rein- und rauskommen soll, ist mir völlig schleierhaft. Der Ort ist nur eine Vermutung. Aber, Robby hat seinen Bruder Mike …. und das zählt!



Und der Rest?
Bamboo und Simba im Laufstall, wollen auch keine Milch mehr …. extreme Selbstversorger, wollen nichts mehr von mir wissen und meckern mich an/aus, wenn ich sie in die Parkgarage setzen muss, weil das Gehege eine Reinigung braucht!
Das Wohnzimmer? Ein einziges Chaos …. da habe ich noch die meisten Bilder …. alle topfit. Sobald Husen „steht“, gehen die Ersten nach Husen (Jaan, Inge, Don, Nepp, Schnuffel). Sie einfangen … wird lustig … also 5 aus 10 …(Fips, Speedy, Fritz, Frieda, Freddy bleiben noch). Entweder ganz viel Geduld, unendlich Leckerlies oder ich muss „nachts“ zuschlagen oder vielmehr „zugreifen“. Ich werde berichten! Aber wie gesagt, allen geht es super!



























Was ist mit Lina? Lina hat jetzt einen 2. Kobel in die Quarantänestation bekommen. Seit heute müssten die Kleinen 2 Wochen alt sein. Wie viele? Mindestens 3, könnten auch mehr sein. Sie selbst frisst sehr gut, ab und zu höre ich die Kleinen. Eichhörnchenmamas ziehen nach einer gewissen Zeit aus dem Geburtskobel in einen anderen Kobel, weil der Geburtskobel nicht mehr „sauber“ genug ist. Deshalb hat sie jetzt einen 2. Kobel.

Ich muss abwarten. Ich habe keine Bilder, ich störe sie nicht. Sie bekommt täglich frisches Futter und Wasser, mehr kann ich aktuell nicht für sie tun. Absolute Ruhe, Tür immer zu, Überwachung nur per WebCam.
Und sonst … Hackschnitzel nach Dortmund-Husen geliefert und Heiko und Susanne haben schon verteilt. Ein Teil blieb übrig, der soll in den Wiwa, Anhänger leihen? Keine Chance, nicht kurzfristig, also hole ich/wir (Claudi) das „portionsweise“ am Wochenende ab, nehmen dann auch noch die 2 Holzpaletten mit, lagere in der Garage (was ich nicht darf, weiß ich) und dann gesammelt in den Wildwald bzw. zurück zu Scheipers Mühle in Dortmund. Danke wieder an Heiko & Susanne …



Und, mal auch so nebenbei:
Heute kam das Ergebnis: der bei mir gestrandete Feldhase hat keine Tularämie, also auch da alles im grünen Bereich:

Unsere Vereinsbuchführung geht voran. Claudi hat jetzt ihre eigene Bankkarte, d.h. ich schubse die Belege nur noch zu ihr rüber und sie macht den Rest. Eine „Zeiterleichterung“, und so nebenbei steht dann von ihr was vor der Tür! Danke Dir!!!!
