01.01.2026

… wer glaubt, dass das Jahr ruhig beginnt … mitnichten!

In der Silvesternacht „nur“ 2 Igelfälle, die ich gleich umleiten konnte. Heute morgen dann direkt in den Wildwald, Futterstationen auffüllen. Noch nicht ganz fertig, eine WhatsApp von Susanne und Heiko („mein Frühwarnsystem“, vielen Dank dafür, unbezahlbar). Tick, immer schlechter zurecht. Also ab nach Hause, Quarantänestation fertig gemacht, alles gepackt und ab nach Husen. Ehrlich, ich hatte mit mehreren Anläufen gerechnet. Ein „Wildtier“ aus einer Auswilderungsstation raus zu fangen, öh … nicht einfach. Es war einfacher als ich dachte. 2 von unseren Fellnasen waren draußen. Wir wussten wo Tick gewöhnlich übernachtet. Den Hängekobel mit einen Leinenbeutel und Kabelbinder eingepackt und dann mal geschaut, wen wir noch so aus den Kobeln scheuchen können, doof, aber ich musste wissen, wen ich „eingepackt“ habe. Wie gehofft: 5 draußen, die nicht „Tick“ waren. Ab nach Hause mit dem eingepackten Hängekobel. Dann seinen kompletten Hängekobel in die Quarantänestation gehängt. Null komma Null Bewegung, verstorben? Webcam stand schon da … alles zu gemacht, absolute Ruhe.

Nach ca. 20 Minuten blitzen 2 Augen auf der Webcam aus dem Hängekobel. Eindeutig „Tick“ … hat sich auch als Erstes über den Zuckermais und die gemahlenen Nüsse hergemacht, indoor ist das ja kein Problem. Wie es weitergeht, keine Ahnung! Aber erst ist er mal so in Sicherheit, dass er nicht im Gehege verhungern muss. Wir (TA und ich) müssen uns die Zähne anschauen und dann entscheiden. Die Trennung von den Artgenossen ist sch … aber zusehen, wie ein Eichhörnchen verhungert, nein, das geht gar nicht. … Bilder folgen, erst braucht Tick mal ganz viel Ruhe!

Ein weniger aufregender Neustart wäre schön gewesen, aber egal …