13.04.2026

„aktuelle“ Problemhörnchen …

Den Beitrag musste ich leider mal wieder verschieben, zu viele Neuaufnahmen, obwohl ich aktuell nur noch Hörnchen aus Unna aufnehme, regnet es quasi Hörnchen, dazu auch noch „Problemfellchen“. Aber jetzt erst mal zu denen, die bisher hier in der Station waren:

Am 05.04. 2026 kam „Frodo“ hier von Dany und Rainer aus Witten in die Station, da gibt es mittlerweile jährlich mal das ein oder andere Nothörnchen. An für sich macht er einen sehr guten Eindruck, was heißt an für sich, er macht einen guten Eindruck, super hübscher Eichkater, ca. 6 Wochen alt, schon so gut wie „Selbstversorger“. Das Problem, der Kurze ist ein bisschen unterernährt und so ängstlich, dass er schon die Milchspritze aus Angstaggression anspringt. Ihn zu füttern ist echt eine Geduldsprobe. Wiegen, keine Chance. Wenn er dann mal an die Spritze geht, dann schafft er es, zu trinken, dabei zu meckern, fauchen und zu fluchen. Stress für ihn, wie für mich. Aber er frisst und knabbert gut. Aktuell noch in einer Transportbox, das ist aber mit Sicherheit keine Dauerlösung. Er braucht auch Spielgefährten, aber dazu muss er sich „artgerecht“ benehmen, ansonsten gibt es Stress mit den „Kumpels“.

Die Beiden „Amy“ und „Florian“ habe ich in einem früheren Blog vorgestellt. Beide so gut wie nicht „zugänglich“, der Kot sieht zwar gut aus, aber da sind ein paar Endoparasiten drin, das muss die TA entscheiden, wie wir da weiter vorgehen. Eigentlich könnten sie zur Wohnzimmertruppe, aber natürlich nicht damit. Alles was im Hörnchenzimmer wohnt, ist „endoparasitenfrei“. Bilder Mangelware, denn auch die Beiden flüchten sofort im Laufstall, wenn ich nur den Reißverschluss aufziehe.

Tja, und dann noch „Lina“, sie ist seit dem 25.03. hier in der Station, trächtiges Eichhörnchen. Lebt aktuell in der Quarantänestation, naturnah eingerichtet mit Birkenstämmen, Pinienrinde, frischen Zweigen (die kamen nach den Bildern rein, sonst hätte ich sie überhaupt nicht fotografieren können) und einem Holzkobel. Sie nimmt leider nach wie vor nichts davon an: weder den Holzkobel, noch klettert oder springt sie auf den Zweigen/Ästen. Sie frisst und trinkt, wohnt aber quasi „bodennah“ (rechts neben dem Holzkobel). Völlig ungewöhnlich für ein Eichhörnchen. Die „Birnenform“ ist nach wie vor geblieben. Auch sie wird Thema bei der TA sein, wie wir hier weiter verfahren, es tut sich quasi nix, gar nix …

Die aktuellen Neuaufnahmen aus Unna mit „Freddy“, „Bamboo“ und „Hugo“ dann morgen.

Nächstes Wochenende steht dann die „Ertüchtigung“ des Geheges im Wildwald an, es wird langsam Zeit …