{"id":6535,"date":"2024-01-04T18:12:17","date_gmt":"2024-01-04T18:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/?page_id=6535"},"modified":"2025-12-30T10:31:03","modified_gmt":"2025-12-30T10:31:03","slug":"01-was-tun-unsere-eichhoernchen-im-januar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/?page_id=6535","title":{"rendered":"01 &#8211;  Eichh\u00f6rnchen im Januar"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Januar steht im Zeichen der Paarungszeit. Freilebende Eichh\u00f6rnchen werden mit rund 11 Monaten geschlechtsreif. Weibchen, die j\u00fcnger als neun Monate sind, pflanzen sich im Geburtsjahr nicht mehr fort. Neun bis f\u00fcnfzehn Monate alte Weibchen haben, wenn \u00fcberhaupt, nur ein Wurf. Erwachsene, dominante Weibchen, die \u00e4lter als zwei Jahre sind, schaffen bei fr\u00fchzeitigem Beginn und guten Nahrungsbedingungen einen zweiten und ggfs. sogar einen dritten Wurf. Das zeigt sich jetzt aktuell im Rahmen des Klimawandels. <\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Ende des Monats sieht man schon Eichh\u00f6rnchen, die von &#8222;birnenf\u00f6rmig&#8220; nach &#8222;normal&#8220; wechseln und angenuckelte Zitzen haben, d.h., die ersten W\u00fcrfe sind schon da. Ein tolles Bild von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/tine.meier.52\/?locale=de_DE\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.facebook.com\/tine.meier.52\/?locale=de_DE\">Tine Meier<\/a>, wenn auch aus dem Sommer, aber die Zitzen sind deutlich sichtbar:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/305212739_520182710110393_5567749529642663064_n-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6539\" srcset=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/305212739_520182710110393_5567749529642663064_n-768x1024.jpg 768w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/305212739_520182710110393_5567749529642663064_n-225x300.jpg 225w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/305212739_520182710110393_5567749529642663064_n-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/305212739_520182710110393_5567749529642663064_n.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Tine Meier<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Viel zu fr\u00fch, denn der Nachwuchs, der mit 12 Wochen in die Freiheit geht, hat kaum eine \u00dcberlebenschance, es ist mitunter noch bitterkalt, sie haben keine Vorr\u00e4te und die Natur bietet kaum Nahrung. Auch die Wetterlage erschwert es den Eichkatzen ihre Vorr\u00e4te zu finden. Auch wenn sie durch eine 20cm Schneedecke ihre N\u00fcsse erschnuppern k\u00f6nnen, so laufen sie doch als &#8222;Leuchtbojen&#8220; \u00fcber den Schnee und sind den Fressfeinden bei der Suche hilflos ausgesetzt. Bei Bodenfrost m\u00fcssen sie sich sehr anstrengen, die N\u00fcsse auszubuddeln, was sie unendlich Zeit und vor allem Energie kostet. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" data-id=\"6536\" src=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6536\" srcset=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180.jpg 800w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180-768x512.jpg 768w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180-750x499.jpg 750w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00180-360x240.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" data-id=\"6537\" src=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6537\" srcset=\"https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208.jpg 800w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208-768x512.jpg 768w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208-750x499.jpg 750w, https:\/\/aktion-eichhoernchen.de\/wp_aktion\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Romberg_00208-360x240.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Fortpflanzung sind<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>eine gute k\u00f6rperliche Kondition (es ist ein bestimmtes Mindesgewicht erforderlich, man vermutet um die 280g),<\/li>\n\n\n\n<li>der Besitz eines Territoriums mit Kobel,<\/li>\n\n\n\n<li>Nahrungsgr\u00fcnde mit ausreichendem Nahrungsangebot (abh\u00e4ngig z.B. auch von guten Zapfenjahren), aber<\/li>\n\n\n\n<li>es bestehen auch Abh\u00e4nigkeiten zu der Dichte der Weibchen, ebenso wie<\/li>\n\n\n\n<li>die Zahl der Reviergr\u00fcnder in dem Gebiet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Mangelt es den tr\u00e4chtigen Eichh\u00f6rnchen z.B. an hochwertiger Nahrung, setzt ein biologischer Regulationsmechanismus ein und die Embryonen werden in der Geb\u00e4rmutter schon aufgel\u00f6st und resorbiert. Dies verhindert eine erfolglose weitere Investition in den Nachwuchs, der keine \u00dcberlebenschance h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sich in der Freiheit paarende Eichh\u00f6rnchen sind schwer zu beobachten, zum einen wegen des dreidimensionalen Raumes, zum anderen, weil das Paarungsverhalten tagelange Verfolgungsjagden beinhaltet. Die Eichkatzen teilen ihre Paarungsbereitschaft durch Duftmarken mit. Ein Eichkater kann ein Weibchen \u00fcber mehrere 100m entfernt &#8222;riechen&#8220; und gibt seine Teilnahme an der Verfolgung auch lautstark kund. An der Verfolgung nehmen oft mehrere Eichkater teil, nichtsdestotrotz dominieren die Weibchen das Geschehen. Das Weibchen ist zu Beginn sehr aggressiv gegen\u00fcber den Verfolgern. Der Abstand zwischen dem Weibchen und den M\u00e4nnchen bleiben erst mal konstant. Tats\u00e4chlich geht es darum, dass alle in die gleiche, richtige Stimmung kommen. Die M\u00e4nnchen &#8222;balzen&#8220; nicht, wie z.B. V\u00f6gel, sondern machen vorsichtige Ann\u00e4herungsversuche nach dem &#8222;Versuch-und-Irrtum-Prinzip&#8220;, in der Hoffung, dass das Weibchen sie akzeptiert. Der Eichkater muss aber nicht nur die Eichkatze, sondern auch seine Konkurrenten im Blick haben, ggfs. subdominante M\u00e4nnchen vertreiben und sich neu etablieren. Diese Jagden erfordern viel Energieeinsatz. Pausen entstehen quasi nur, wenn sich die Eichkatze zur\u00fcckzieht oder sich g\u00e4nzlich von dem M\u00e4nnchen abwendet. H\u00f6rbare \u00c4u\u00dferungen sind zum Beispiel leise &#8222;Muck-Muck&#8220;-Rufe, bei der Ann\u00e4herung an die Eichkatze h\u00f6rt sich das wie ein zusammenh\u00e4ngendes &#8222;Gemurmel&#8220; an. Die beiden n\u00e4hern sich quasi stufenweise, d.h. die Eichkatze verliert die Scheu vor dem M\u00e4nnchen, sie beschnuppern sich und schlafen gemeinsam in einem Nest. Nach der Paarung wird das Weibchen wieder aggressiv und vertreibt den Eichkater. Sie zieht den Wurf ohne den Eichkater auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Tragezeit und Wurf dann im n\u00e4chsten Monat \u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Januar steht im Zeichen der Paarungszeit. Freilebende Eichh\u00f6rnchen werden mit rund 11 Monaten geschlechtsreif. Weibchen, die j\u00fcnger als neun Monate sind, pflanzen sich im Geburtsjahr nicht mehr fort. 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