22.01.2022

Bei uns aktuell: niemand
Im Außengehege: Schrebi, w, ca. 25 Wochen alt

Torkeline geht es jetzt etwas besser, sie wackelt nicht mehr mit dem Kopf, schiebt die linke Schulter nicht mehr vor, ist aktiver, aber noch lange kein Eichhörnchen, Umfaller passieren und sie fällt auch schon mal herunter bei Kletteraktionen. Wir beobachten sie weiter.


Schrebi ist nach wie vor superfit, am letzten Wochenende konnten wir sie bespassen und haben gleichzeitig draußen an der hinteren Futterstation 5(!) Hörnchen beobachten können, da ist also noch richtig Trubel im Wald.


Wir sind ja schon ziemlich hörnchenverrückt unterwegs, aber es gibt Leute, die mindestens genau so schräg sind 🙂 , wir haben hier mal ein Youtubevideo verlinkt von einem Hörnchenfreund, mit dem wir Mailkontakt hatten. Toll.

Wir freuen uns über eine großzügige Geldspende aus Frankfurt, die nach einem Mailaustausch zur Situation von dortigen Eichhörnchen eintraf, und über verschiedene Nussspenden aus Dortmund und Unna, die uns oder besser den Eichhörnchen ganz sicher helfen. Vielen Dank an die Spender für jeden Euro und jede Nuß.

15.01.2022

Bei uns aktuell: niemand
Im Außengehege: Schrebi, w, ca. 24 Wochen alt

Torkeline, sie ist ein Mädchen, geht es etwas besser, aber noch nicht wirklich gut. Sie wackelt nicht mehr so sehr mit dem Kopf, sie bewegt den Schwanz, aber sie ist meilenweit vom Verhalten eines „normalen“ Hörnchens entfernt. Trotzdem freuen wir uns über die Zeichen, sie muss ja auch nicht in den Wald, sondern nur so fit werden, dass sie im Residentengehege überlebt. Am letzten Wochenende ließ sie sich gern füttern und betüddeln, dabei konnten wir sie auch genauer untersuchen und befühlen, äußere Anzeichen für die Ursache ihrer Probleme gibts nicht.

Schrebi ist nach wie vor fit und wohlauf, mal aktiver, mal eher winterschläfrig. Ein tolles und bildhübsches Hörnchen. Die neue Regenrinne in ihrem Kobel entfremdet sie als Getränkespender für frisches Regenwasser, dafür liefert sie eine akrobatische Höchstleistung ab.

Wir haben einige Schrebifotos machen können diese Woche, dieses Mal gibts also mehr Hörnchenbilder. Apropos – wir haben das Bildformat geändert und sparen damit eine Menge Platz auf dem Host; wenn es Probleme mit dem Betrachten gibt, bitten wir um eine email an post@aktion-eichhoernchen.de.


Außerdem haben wir unsere Videos bei Vimeo wieder sichtbar gemacht, die konnten eine Zeitlang nur mit Vimeo-Anmeldung angesehen werden, jetzt gehts wieder ohne. Die Links liegen hier.

Die Vorbereitungen für die 22er Saison sind soweit fast abgeschlossen, es gibt auch schon Stationen, die 3-Wöchler oder sogar Neugeborene aufnehmen mussten.

08.01.2022

Bei uns aktuell: niemand
Im Außengehege: Schrebi, w, ca. 23 Wochen alt

Alle Hörnchenstationen melden, dass sie Hörnchen im Paarungslauf gesichtet haben (Frau Eichhorn stellt ihre männlichen Bewerber auf die Probe, in dem sie ein Wettrennen veranstaltet, wer sich gut anstellt, ist ein guter Genspender), d.h. die Saison 22 wird gerade im Wald und in den Siedlungen vorbereitet, die Damen dürften bereits trächtig sein. Einige wenige Unfallopfer hat es noch gegeben (nicht bei uns, zum Glück), im Wildwald herrscht nach wie vor (Winter-)Ruhe. Torkeli, unser Sorgenhörnchen aus dem Residentengehege, zeigt keine Besserung, er hält nach wie vor den Kopf schief und schiebt die eine Schulter vor beim gehen, vermutlich wird das nix. Schrebi zeigt sich nachmittags gar nicht mehr, wir haben aber gehört, dass sie morgens viel unterwegs ist; wenn wir sie besuchen, nimmt sie allenfalls noch ein Leckerli am Kobeleingang.

Hier bei uns wird gerade Bettwäsche zu „Transportboxeninlays“ und Seilen verarbeitet, die Nähmaschine rattert. Das Wohnzimmer ist mittlerweile wieder aufnahmebereit für Puschelohren, die Löcher in der Tapete sind geflickt, Farbe verteilt und die abgefallenen Schutzbretter über der Fußleiste wieder angeklebt.

Im Auswilderungsgehege (ja, im Innenraum) haben wir eine Dachrinne angebracht, weil uns das Regenwasser immer in den Kragen oder hinter die Brille getropft ist, wenn wir Schrebi bei miesem Wetter besucht haben.

Im Netz ist zur Zeit viel über Igel zu lesen, besonders weil die Tiere, die schon im Winterschlaf lagen, den wegen der warmen Temperaturen um den Jahreswechsel wieder unterbrochen haben. Das ist nicht hilfreich, weil sie natürlich tüchtig Energie verbrauchen, die man ihnen dann wieder zuführen muss, was bei Igeln wohl eine anspruchsvolle und teure Aufgabe ist.
Der Verein hat noch einmal tolle Spenden bekommen, vielen vielen Dank an Monika, Dagmar und Armin, Ilona, Claudia und Sandra, die Hilfsbereitschaft ist überwältigend, natürlich geht jeder cent an die Hörnchen…wir berichten dann.